RADFAHREN — wie es ein Leben rettet
Ich radle gegen den Krebs
Ein einziges Menschenleben ist eigentlich zu wenig für die Gefahren, die er überlebt, die Länder die er gesehen und den Mut den er bewiesen hat.
Randolph Westphal – geboren 1958 in Windecken bei Frankfurt / Main, wurde bereits 1998 mit seiner Radfahr- Leistung in das Guinness Buch der Rekorde aufgenommen. Aber das sollte erst der Anfang sein.
Um die langen, einsamen und gefährlichen Reisen durch zu führen, suchte er sich einen Reisebegleiter. Shir Khan, ein Malamut Schlittenhund wird für viele Jahre sein Begleiter und treuer Freund. Insgesamt legen die beiden weltweit mehr als 73.000 Kilometer zurück bis zu dem tragischen Tag im Jahre 1996 als die beiden in Argentinien von einem großen Fahrzeug überrollt werden. Der Fahrer lässt in mit schweren Kopfverletzungen und einem zertrümmerten Bein liegen. Shir Kahn der ihn zu dem Zeitpunkt fast zehn Jahre begleitete ist tot. Er selber wird erst nach vier Stunden gefunden.
Die Amputation des Beines kann nur knapp verhindert werden. Jahrelang ist er im Krankenhaus, wird duzende Male operiert. Kann nicht sprechen, hatte keinen Geruchs und Geschmacksinn. Sah achtfach und hatte sein Erinnerungsvermögen verloren.
Im Jahr 1998 steigt Randolph mit Krücken im Gepäck wieder in den Sattel. Er kann radfahren aber nicht laufen. Diese Tour macht er allein ohne Team.
Nach wiederum vielen Operationen fand Randolph mit Yukon, dem Enkel von Shir Khan seinen neuen Freund, Yukon, der ihn bis heute begleitet.
Im kanadischen Winter 2002 auf 2003 setzt er neue Maßstäbe im Winterradeln. Unter Extremen Bedingungen fährt er mit Yukon, 153 Tage in Minusgraden bis zu -51°C.
Ab 2004 ist auch Nanook dabei und ab dem Jahre 2007 ist seine „Familie“ wie er sie nennt komplett. Chinook, heißt der vierte Mann. Tausende von Kilometern fährt er durch Alaska, Yukon und die kalten Regionen Nordamerikas. Als Randolph wieder in Deutschland ist, hört er von der Organisation „Ein Herz für Kinder“ und ruft den Spendenmarathon ins Leben.
„ Ich weis, was es heißt Schmerzen zu haben und ich wünsche es keinem Kind der Erde, so etwas durchzumachen“. Randolph Westphal
Mit derzeit 170.500km 4x um die Welt startet er mit seinem Team zur 5 Weltumrundung an Kilometern im Kampf gegen den Krebs.
Mehr dazu auf www.randolph.westphal.de


