18.5. Bis zum Mittag war ich relativ gut drauf, konnte sogar ein paar Meter laufen. Dann musste ich Husten, da ich mich verschluckte hatte. Die “Schmerzfreie” Zeit war vorbei. Niesen war schon fast tödlich. Ich bekam noch eine neue Nadel für den Port gesetzt dabei erfuhr ich, dass diese Nadel alle zehn Tage ausgetauscht werden müsste. Wieder eine Einschränkung.
Kann man diese Schmerzen ignorieren? Wäre es möglich den Knochenkrebs so zu akzeptieren wie den schwarzen Hautkrebs?
Nein, dafür schmerzt er zu sehr. Also wie fragte ich mich?
Das Gefühl von innen heraus aufgefressen zu werden wurde ja bei jeder Bewegung vom Rest des Körpers angezeigt.
Also was konnte ich nun tun um diesen Knochenkrebs zu akzeptieren. Denn nur dann, wenn Du etwas akzeptierst dann kannst du es ändern.
Das herauszufinden wird für mich eine große Herausforderung werden.

Die Schmerzen wurden auch am Abend nicht viel weniger.
Ich gab mir an diesem Tag noch vier Injektionen von der PCA-Pumpe im Abstand von vier Stunden. Mein Körper konnte keine Besserung wahrnehmen. 19.5. Man fand heraus, dass die Nadel nicht richtig im Port gesessen hatte und die Schmerzmittel im Hautgewebe verschwanden.
Nach der Operation von dem Port baute der Körper ja weiter Muskulatur ab. Die Brustmuskulatur wurde ja auch weniger. Fazit der Port saß nicht mehr so stabil, er bewegte sich. In diesem Zustand war es schon schwer die Nadel in die Membrane des Ports zu setzen.
Es war ja nicht nur die Schmerzspitzen die ich durch eine Injektion nicht erreichen konnte, sonder die Einhaltung kontrollierten Schmerzmittelzufuhr.
Aber diese Erfahrung muss man gemacht haben um zu wissen wie es sich anfühlt, wenn die Nadel nicht richtig sitzt.
Als die Portnadel richtig saß und ich mir vorsichtshalber die erste Injektion geben konnte und man dies nach einigen Minuten spürte atmete ich wieder auf.
Das kann alles einmal passieren. Ich bin auch froh, dass ich diese Erfahrung machen konnte. Nur so konnte ich in der Zukunft erkennen saß die Nadel im Port oder nicht.
Vier Stunden später fing die Sache von vorn an. Warum weshalb wusste keiner. Es ging über Stunden und in jeder Stunde hatte ich das Gefühl ich werde von innen mehr und mehr aufgefressen. Das ging bis zum nächsten Tag um elf, dann wurde ich sozusagen “abgeschossen”. Ich wachte auf und genau in diesem Moment kamen Jörg und Volker Jost zu Tür herein.
Wir sprachen über den bisherige Vorgangsweise, die Tumore und die weiteren Schritte die unternommen werden sollten. In Vordergrund stand die Antikörpertherapie, dazu musste ich aber erst aus der Schmerztherapie und in ein Pflegeheim. Ich konnte die Schmerztherapie und die Antikörpertherapie nicht parallel laufen lassen, da der Kostenträger dies nicht übernehmen würde. Nur von zu Hause, wo ich ja nicht mehr hin kann oder von einem Pflegeheim zur Therapie in die UNI. Warum und weshalb das so war konnte Volker nicht verstehen. Dies aber weiter zu erläutern würde den Rahmen dieser Zeilen sprengen. Nur soviel, jeder Kocht sein eigenes Süppchen.
Vorläufiges Pflegeheim 28 Tage. Bis meine Freunde einem Pflegeheim mit Betreuung fanden. Auch dies wird eine Frage der Kosten sein. Man setzte die Schmerzmitteldosierung höher an. Auch die für den Bolus. (Bolus) Schmerzmittelspitze. 21.5. Auf der Toilette versuchte ich mir die Unterhose hochzuziehen, ich konnte es nicht mehr. Der Verfall setzt sich fort. Ich schrie vor Wut und weinte.

Ich habe nach drei Tagen Schmerzen eine PCA-Pumpe (Schmerzpumpe)angeschossen bekommen.
Diese Pumpe gibt mir wieder Unabhängigkeit, da ich weis, wenn Schmerzspitzen auftreten diese innerhalb kürzester Zeit nicht mehr zu haben. Das ist auch eine Art von Lebensqualität.
Ich habe bis Data mehr als 26 Jahre mit einem Krebs gelebt der nicht zu bezwingen ist. Jetzt habe ich noch Knochenkrebs. Es ist das aus, aber nicht das Ende!
Helfen Sie mir bitte eine Therapie in der Schweiz zu finanzieren. Danke. www.randolph-westphal.de

17.5. Wohnen in der Wohnung, Wohnmobil oder Pflegeheim.
Fr. Dr. Berg möchte mich in einem Pflegeheim in Frankfurt unterbringen. Ich sehe dem mit gemischten Gefühlen gegenüber.
Ich würde unter ständiger Aufsicht und Pflege stehen. Auch der Wegetransport von einem Frankfurter Pflegeheim in die UNI, um die Antikörper Therapie zu beginnen wäre kürzer, meinte die Ärztin. Auch einen gewissen Schmerzlevel werde ich immer verspüren. Und das es nicht zu schlimm wird, daran arbeiten wir.
Wieder fällt das Thema auf mein Team. Sie müssen sich von dem Gedanken trennen, das sie ihre Hunde nicht überleben werden. Kann ich nicht!
Um einen gewissen Zeitablauf zu bekommen müsste ich wissen, wie viel Spritzen, Tabletten oder wie viel Mal in der Woche ich in die UNI muss, um die Therapie zu machen.
Parallel möchte ich ja die Therapie in der Schweiz beginnen. Die Therapie kostet Geld aber wie auch einige Ärzte sagten, würde man auf meinen Krebs weiter sein wie hier.
Regina bringt mir gute Laune mit. Die AOK übernimmt die Kosten für die Fahrten in die UNI um die Antikörper-Therapie durchführen zu können. Regina, Andreas und Volker geben mir dem weiteren Leben bei mir zu Hause keine große Chance. Pflegeheim wäre für die nächsten vier Wochen die beste perspektive? Sie werden ein Pflegeheim in unserem Raum finden.

04.05.Das Visuelle in Einklang mit den Gedanken zu bringen war nahezu unmöglich. Es tut mir auch Leid, wenn ich nun Kreutz und quer schreibe.
Meine Sachen wurden in der Uni zusammengepackt, ich hatte noch höllische Schmerzen. Die Kindliche Kaiserin, verspricht mir, dass wir mit der Therapie am Freitag beginnen sollten. Und man hatte die Hälfte wieder liegen lasse.
Im Markuskrankenhaus auf der Palliativstation bekam ich auch ein Einzelzimmer . Sehr, sehr freundliches Personal, das Volontärs noch unterstützt wurde. Auch war es für mich verständlich, dass die Einstellung der Schmerzt Therapie der Ärzte nicht Übernacht greifen würd. Ich bettelte den Pflegerin an genügend Medikamente von den Ärzten verschrieben zu kommen. Sie bekamen die Schmerzen nicht in den Griff. So musste ich dadurch.
Es wurden die Schmerzspitzen Analysiert und der Zeitraum wann sie auftraten. So, jetzt bin ich bei zwei Opiaten und einer Schmerztablette, die über 12 Stunden den Schmerz eindämmen sollen. Tun sie aber noch nicht. Diese Schmerzen musste ich in den ersten Tagen aushalten.
Ich hatte auch Probleme mit dem Bett. In der UNI Hatte ich ein Doppelschaumstoffbett. Hier hatte ich ein normales Bett, das auf die Scherzpunkte drückte. Das wurde geändert. Aber anstatt eine Schaumstoffmatratze bekam ich einen Luftmatratze. Sie bewirkte das Gegenteil. Morgens um 5.00Uhr bekam ich die 12Strundendosis. um 10.00Uhr hatte eich so starke Schmerzen, dass eine Schmerztablette bekam, die etwa 2Stunden den Spitzenwert unterdrückte und meine Therapie wieder auf normalem Wege war.
Das haute mich aber aus den Socken. Ich habe vernommen das der Port nun gesetzt werden sollte. Auch wurde ich nun umgelagert in ein anderes Bett. Zu dem Zeitpunkt kamen Paola und Igel. Diese Weltenradler ebenfalls mit Hunden besuchten mich. Sie hielten mir die Hand und dann wurde ich in den OP beschoben.
Der Port wurde gesetzt und ich war sozusagen bis nachts um drei nicht mehr ansprechbar. Ich wurde wieder mit Schmerzmittel die zu dieser Zeit nicht wirkten behandelt. Ich musste vor Schmerzen schreien. Dann bekam ich etwas in den Port gespritzt oder bildete ich mir das nur ein. Egal, es half! Es half bis zum Samstag ohne das ich Schmerzen hatte. Auch das Augenlicht und Konzentration wurden besser.

Mai1
Ich bringe Christel, die Nachtschwester zum verzweifeln. 2.30Uhr Die Krebsschmerzen schlagen wieder zu. Eine grauenvolle Nacht beginnt wieder voller Schreien und Schmerzen. Der Krebs frisst sich weiter durch meine Knochen. Vor Schmerz kreischend bat ich die Schwestern um ein Mittel das mich erlösen sollte. Ich konnte diese Schmerzen nicht länger ertragen. Stunde für Stunde. Ich wollte nicht mehr Leben. Bitte tötet mich schrie ich.Von der entnommenen Gewebeprobe am letzten Donnerstag worauf eine Therapie nach deren Erkenntnis die Therapie aufgebaut werden sollte, war nichts zu sehen. Ich habe sehr große Probleme die Tasten meines Schlepptops zu sehen.
Ich bekommen nichts mehr zusammen, Wörter und Buchstaben verschwimmen
Als ich aufwachte, hielt Volker meine Hand

Ich stimmte zu einen Port eingepflanzt zu bekommen. Bei einem Port-System handelt es sich um eine subcutan implantierte Hohlkammer mit einem angeschlossenen dünnen Katheter, der meistens in eine (obere) Hohlvene gelegt wird (auch ein arterieller, peritonealer, spinaler oder periduraler Zugang ist möglich). Durch eine Membran kann die Hohlkammer mit einer speziellen Kanüle (Portnadel) angestochen werden, um Infusionen in das System und somit in den Blutkreislauf zu leiten. Nach Beendigung der Infusion (z.B. bei Chemotherapie) kann der Port für einen längeren Zeitraum stillgelegt werden, da sich die Membran nach Herausziehen der Kanüle wieder verschließt. Bei fachgerechtem Umgang ist eine Nutzungsdauer über mehrere Jahre möglich. Damit stellt das Port-System eine Alternative zum ZVK dar.

Die Nacht zum 27.4 wurde zur Hölle. Ich hatte mir gedacht die Scherzen könnten nicht größer werden. Sie wurden größer. Man pumpte mich mit soviel Drogen voll ich konnte sie nicht mehr zählen. Ich schlief den Tag und die Nacht durch, außer wenn ich Drogen nehmen musste.
28.4. 13.46 Uhr, Brigitte und mein Bruder waren da und hatten mir eine Fleischwurst von Volker Jost vorbei gebracht auf die ich so einen Heißhunger hatte. Ich war immer noch benebelt. Ich wollte euch nur Informieren.
30.4. ich habe die erste Nacht durchgeschlafen. Die Medikamentenschale ist prall gefüllt. Bin high Ich glaube ich bekomme einen Filmriss. Ich nehme alles nur bruchstückhaft war. Ich fing wieder an doppelt und dreifach zu sehen. Meine Aussprache wurde schlechter, konnte mich nur schwer artikulieren. Wie nach dem Unfall Nov.1996 in Argentinien. Ich hatte Schwierigkeiten die Tasten vom Laptop zu treffen. Man hatte mir nach der Gewebeprobe versprochen die Therapie nach fünf Tagen einzuleiten. Dies war nun auch wieder eine Woche her und nichts war passiert.
Man hatte wieder gegen die Symptome( die Schmerzen) Gekämpft, doch man versuchte scheinbar erst gar nicht gegen die Ursache zu kämpfen.
teilt doch endlich einmal meine Geschichte, oder habt ihr alle Angst vor dem Tod? Nur wegsehen bis einem selber betrifft, dann ist es zu spät.
Am Montag werde ich in das Markuskrankenhaus Frankfurt Ginheim in die Palliativstation verlegt.

26.4. Um kurz vor 8.00Uhr steht Claudia mit einer Tasche vollgepackt mit Kuchen und Kaffee im Zimmer. Sie war schon um 6.00Uhr vor der Tür, doch man lies sie nicht rein. Meine liebe verrückte “Nudel”. Irgendetwas war wieder im Busch. Es baute sich wieder so ein leichter Druck auf. Aber noch keine Schmerzen. Gegen Mittag verlies sie mich da sie mit ihrem Mann Michi und den Kindern grillen wollten. Kurze Zeit später war Johann mit Spagetti Bolognese da. Zog ich der Krankenhausküche vor.
Am Heutigen Morgen hatte ich ein Mail von der Clinica Santa Cruce in der Schweiz bekommen, dass am Donnerstag weggeschickt wurde. Irgendetwas war foul dem Saver oder der Einstellung am SchleppTopp . Das hatte ich auch Sascha der am 26.4 da war erzählt. Sascha betreut meine Homepage.
27.4. 6.25Uhr die Medikamente die ich zum Frühstück nehmen sollte (8.00) wurden vorgezogen und wirkten nun. Ich hatte wieder eine Schmerzattacke über 9Stunden.
Blutentnahme wurde gestoppt. Mein Körper gab nichts mehr her. Die Venen wurden bei dem Mordversuch in Argentinien zerstört. Und was da noch übriggeblieben war, war nun bis auf die letzte Vene vernarbt und verödet.
Ich stimmte zu einen Port eingepflanzt zu bekommen.

23.4. Die Nachtschwester zog das Targin vor. Ein riesiger Stab von Doktoren bei der großen Visite. Ich sprach meine Bedenken an. Man würde gleich einen Radiologen vorbeischicken. 10Minuten später war dieser bei mir mit der kindlichen Kaiserin und einem weiteren Arzt.
Ich erzählte, das ich Angst habe und was meine Bedenken waren. Das erste Mal das ich auch von Prostatakrebs in diesem Zusammenhang hörte. Und das die Chance sehr, sehr gering sei, das Nebenwirkungen auftreten. Das sich in den Krebstherapien und gerade in den Melanom Therapien sich in den letzten Jahren sehr, sehr viel getan hatte.
Das bei den Patienten die der Radiologe betreute es nur 10% der Patienten mit Nebenwirkungen zu tun hatten.
Dieses Gespräch lässt mich wieder Umdenken. Ich werde diese Gewebeprobe machen lassen. Der Fahrdienst kam um 10.00 ich musste los, da die OP um 11.00 Uhr war.
Kurz vor “12.00” Ich wurde zur CD-Operation gefahren. Umbetten. Nicht ganz einfach, meinen nicht gerade kleinen Körper auf diese schmale CD Liege zu bekommen. Zumal diese Schubliege nach außen gewölbt war und ich auf dem Bauch liegen musste.
Man fixierte mich. Fuhr mich ein paar Mal im CD hin und her. Eine Ärztin beruhigte mich noch einmal. Dann hörte ich den Radiologen der die Gewebeprobe entnahm sagen: Ist der Akkubohrer fertig. Toll soviel zur Beruhigung. Sie werden einen kleinen Piks spüren. Dann bohrte er sich durch das Becken hin zu den Metastasen.
Spüren sie das? ja! Novalgin nachspritzen. Spüren sie das, es geht. Der Bohrer setzt seinen Weg durch die Hüfte fort. Dann war er durch und entnahm Proben. Kurz darauf war er fertig. Und ich war total erleichtert. Mir war gerade so, als ob mir der Druck aus der Hüfte genommen wurde.
Der Radiologe zeigte mir auf dem CD, ich lag immer noch Bauch liegend, den Kanal den er gebohrt hatte . Es hatte keine Blutungen gegeben oder sonstige Nebenwirkungen. Durch diesen Kanal habe ich drei weise Punkte entnommen. Ich nehme an es waren drei Metastasen.
Um das bösartige Gewebe nicht durch das Gutartige Gewebe ziehen zu müssen, wurde dieser Kanal gebohrt. Somit kamen Metastasen und gesundes Gewebe nicht in Berührung. Das war es doch wovor sie am meisten Angst hatten. Ein Restrisiko war aber immer noch da. Danke. Den Radiologen hatte ich immer noch nicht gesehen.
Das letzte was ich ihn sagen hörte war, den Rest macht nun die Pathologie.
Ich wartete wieder 75Minuten bis der Fahrdienst kam der mich in die Hautklinik brachte. Brigitte und mein Bruder warteten schon auf mich.
24.4. Bis auf leichte Wehwechen kam ich gut durch die Nacht. Wieder ein gutes Gespräch mit Tatiana der Psychologin. Dann kam der Sozialdienst hinzu um die Maßnahmen zu treffen, die ich jetzt schon anfordern musste damit sie zum Entlassungstermin greifen konnten.
Regina die mich regelmäßig besuchte, brachte mir liebe Grüße von Draußen, haha.
Mal abgesehen von meinem Befinden, lief alles Rund. Mit der Formel1, dass hatte sich erledigt. Ich bin dabei!!! Herbert hatte ein günstiges für mich Wohnmobil gefunden. Jetzt musste ich nur noch ein paar Wochen durchhalten.
Zwischendurch
Lieber Herr Westphal,

Sie hatten natürlich absolut recht. Niemand wollte sich in unserer Unterhaltungssendung und Rateshow mit ihrer Krankheit beschäftigen. Es ist einfach zu dramatisch für unsere leichte Sendung. Allein in der Situation, wenn das Rateteam erraten soll, dass sie seit 1987 tot krank sind, würde die Stimmung wohl komplett kippen.

Ihre Einstellung ist mehr als bewundernswert. Sie verstehen hoffentlich, dass es daran nicht lag.

Nun bleibt mir nur, Ihnen alles alles Gute zu wünschen und noch viele schöne Stunden mit ihren Hunden!

Ganz liebe Grüße
Annabell Friedheim

Annabell Friedheim
Redakteurin

Ich habe mich mit meinem Tod der in der in nächster Zeit ansteht abgefunden. Nur wenn ich an Nanook und Chinook denke weine ich.
Abgefunden ja, doch aufgeben nein. Ich werde jede Möglichkeit in Betracht ziehen, die ich mir auch finanziell leisten kann.
Es war schön, das meine Freunde mich besuchten. Und Menschen die mir jegliche Unterstützung zusagten, mir mailten oder mich anriefen. Es hätten mich auch Menschen besucht die ich jetzt bald sehen werde.
Doch noch ist es nicht so weit. Volker Wagner auch ein langjähriger Mitarbeiter von Jack, besuchte mich und gab mir die Adresse von einer Klinik in der Schweiz. In dieser Klinik seien 70% der Krebsfälle geheilt worden, wo der Mensch von der Schulmedizin aufgegeben wurde.

19.4. Ich hatte wieder gut geschlafen, die zweite Nacht ohne Schmerzen. Die Schmerztherapie greift.
Ich habe mit mir zu kämpfen. Tagsüber war ich relativ euphorisch, da ich Ablenkung hatte. Am Abend war das nicht mehr der Fall, da schlugen nun alle negativen Gedanken zu. Ich versuchte solange in die Klotze zu schauen bis mir die Augen zu fielen. Gelingt aber nicht oft.
20.4. Bei der Visite der kindlichen Kaiserin wurde mir mitgeteilt, dass die Gewebeprobe erst am Donnerstag entnommen werden kann. Auch stimmte ich zu bei einer Studie mitzuwirken(Versuchskaninchen, haha).
So jetzt hieß es warten, auf den Wunsch das ich vielleicht noch zur Formel1 und Nicki Lauda fahren könnte. Auf die Antwort der Klinik in der Schweiz. Auf die Gewebeentnahme. Auf die Therapie. In dieser Zeit fraß der Krebs weiter.
Ich wusste nun, dass ich nicht mehr mit dem Gespann (Motorrad mit Seitenwagen) fahren konnte. Die extreme Vibration würde der Tumor vielleicht gar nicht so mögen, da einige Metastasen auf dem Lendenwirbel, Beckengürtel und im Knochen des Oberschenkels waren.
Die Idee war folgende: Ich werde mir ein Wohnmobil zulegen müssen. Dies hatte mehrere Gründe. Der Erste, ich wohne im dritten Stock in einem Altbau. Ich bräuchte nur noch am Abend diese Treppen bewältigen. Das Zweite, ich werde weiter so lange ich Lebe anderen ein positives Beispiel zu sein. Könnte somit noch an die Orte kommen an denen ich noch gebraucht werde. Drittens, falls ich eine Therapie in der Schweiz bekommen würde, könnte ich dies ambulant tun und somit die Kosten der Stationären Aufnahme absorbieren.
Ich muss mir neue Ziele setzen. Das eine war ein muss, ich muss das nächste halbe Jahr überleben.
21.4. Ich verstehe die Handlungsweise der Schwestern für die Zuordnung meiner Medikamente nicht. Wieder waren die Zeiten zum einnehmen der 10mgTargin 8.00, 11.00 und 15.00 Uhr anders. Sie sollten 8.00,13.00, 18.00 und die 20mg für 23.00Uhr sein, um die Schmerztherapie kontinuierlich durchzuführen.
Ich habe nun einen Zimmernachbarn einen alten Mann.
Ich ging gestern am Abend einmal ca.500m plus Treppen erster Stock gelaufen. Die Quittung kam Heute. Ich hatte zwar keine Schmerzen im Beckengürtel ein starker Druck war zu spüren. Dies sagte ich auch bei der großen Visite.
Gegen 11.00.Viele Verwandte des alten Herren, bevor er zur OP gefahren wird es sehr laut im Zimmer. Der Druck wurde zum Schmerz. 30Tropfen Novalgin (vor der Zeit).
Wenn die Schmerzmittel es nicht einmal mehr schafften in dieser kurzen Zeit, mich Schmerzfrei über die Runden zu bringen, gab es nur zwei Antworten in meiner Denkungsweise. A, der Körper hatte sich schon daran gewöhnt und verlangte nach mehr. B, der Zeitjäger hatte sich innerhalb kurzer Zeit weiter gefressen.
Ich fragte mich wie sollte ich in meine Wohnung im dritten Stock kommen? Ich bin wieder näher an Gedanken mir das Leben zu nehmen. Die Oberschwester zieht die 18.00Uhr Dosierung vor.
Die Schmerzen steigerten sich. Andreas, mein Bruder musste ansehen wie ich Leide. Ich mochte einfach nicht das er das ansehen musste, doch ich sage nichts, weil er es doch nicht machen würde.
Die Targin wirkte nicht. Noch eine 10ner Targin, wirkte nicht. Ich schreite vor Schmerzen. 10mg Oxigen wirkte nicht. Noch einmal 10mg Oxigen. Es wurde besser doch mir war immer noch nach Schreien zumute. Ich werde mich töten sobald ich die Gelegenheit dazu habe!
Die kindliche Kaiserin versuchte mir eine Braunüle zu setzen. Schwierig bei den vielen vernarbten Venen. Sie schaffte es schließlich. Ich bekam eine Infusion. Es wurde besser. Die Schmerzen gehen, der Druck bleibt . Gegen 22.00Uhr konnte ich wieder normal Atmen. 23.00Uhr noch eine 20mg Targin für die Nacht. Ich schlief gut.
Am Morgen. Kein Schmerz nur ein leichter Druck der nach der Einnahme der Medikamente nach lies.
22.4. Visite. Es war für die kindlichen Kaiserin und dem Rest der Doktoren unerklärlich warum ich plötzlich so starke Scherzen hatte. Man vermutet einen Bruch. Der Krebs könnte schon soweit fortgeschritten sein, dass er einen Bruch im Wirbel oder eine andere Stelle an den Knochen verursacht hat.
9.00Uhr Röntgen. Aufklärung für die Gewebeprobe am morgigen Tag. Das hörte sich gar nicht mehr so gut an. Auch verneinte man mir nicht die Komplikation, dass durch den Eingriff in den Tumor dieser wiederum Metastasen im ganzen Körper bilden kann.
Ich habe zwar für den Eingriff zugestimmt, bin mir aber total Unsicher.
Sage ich den Eingriff ab, sagt man mir, dass man keine Therapie für mich hätte. Gehe ich zu dem Eingriff kann sehr, sehr viel passieren.
Ich hatte ein um 17.00Uhr ein Gespräch mit der kindlichen Kaiserin und sie war der Überzeugung das es von ihrer Seite keine bedenken gab für diesen Eingriff und das ich letztlich die Endscheidung treffen müsste.
Da diese Metastase sehr untypisch für eine Melanom- Metastase war, wollte man herausfinden, was für eine Metastase es war.
Es war also kein eigenständiger Tumor. Dr. nein, es war eine Metastase und die würde vielleicht von einem anderen Tumor stammen, den man noch nicht gefunden hatte.
Jetzt frage ich mich, warum suchte man nicht erst den anderen Tumor und behandelt den jetzigen Tumor nach allen Gesichtspunkten die eine Metastase von einem Melanom. Das muss ich bei der großen Visite Morgen Fragen

Man versucht die Schmerzen in den Griff zu bekommen, sodass ich nicht so leiden muss. Die Kindliche Kaiserin (Stationsärztin) so nenne ich sie. ist dreißig Jahre alt und hat das Aussehen einer Person von max. zwanzig. Sie ist sehr Aussagekräftig mit der nötigen Kompetents die man auf so einer Station erwartet. Sie wird versuchen mein restlichen Lebensmonate so angenehm wie möglich zu machen. Deshalb muss eine Scherztherapie erst greifen bevor man mich entlässt.
Die Schmerzmittel die ich zur Zeit bekomme waren etwas unterdosiert. Um aber stärkere Medikamente muss ich erst in die Zahnmedizin warum habe ich nicht verstanden.
Ich könnte nur noch schlafen. Die Medikamente fallen unter das Lebensmittelbetäubungsgesetz. Machen mich hei, haha. Nur das ist auch nicht was ich mir vorgestellt hatte. Ich möchte in diesen letzten Monaten noch etwas bewirken und nicht schlafen.

Es ist schon sehr heftig, wenn man beim Nase putzen glaubt, dass eine Axt in die Hüfte schlägt. Baum fällt, haha.
Ich werde gegen 9.00Uhr zum Zahn, Mund und Kiefer Chirurgie gefahren um im Mund raum Infektionen fest zu stellen.
Bei der Rückfahrt in die Hautklinik macht der Fahrer plötzlich einen schlänker und fährt in die Kardiologie. Ich sagte ihm das er nicht richtig sei. Er hätte einen Anruf bekommen mich hier her zu fahren. ? Dann sagte man mir, ich hätte eine Lungenembolie. wie?
17.4. Visite.
Als erstes sprach ich die Kindliche Kaiserin (das ist ein Lob) auf meine Schmerztherapie an, die Nachts nicht griff. Ich machte sie darauf aufmerksam, dass die 20iger Targin zwar das doppelte waren, wie ich sie zuvor bekam, diese jedoch nichts nütze, wenn ich diese zur selben Tageszeit einnehmen würde wie die 10ner Targin. Die 10ner hatten mir schon geholfen. Doch halt nur 5-6Stunden. Dadurch das ich Nachts vor Schmerzen aufwachte wurde die Dosis verdoppelt. Diese 20iger Targin hielten den Schmerz nun 7-8 Stunden Man hätte aber eben die strickte Einnahmezeit von 8.00,12.00 und 18.00Uhr ändern müssen, da der Tag ja 24Stunden hat.
Die höhere Dosierung war somit für die Füße. Das Medikament verlor seinen Schmerzstillende Wirkung nach 6 Stunden. Ich machte ihr den Vorschlag, 4 10ner und für die Nacht eine 20iger Targin die ich gegen 23Uhr einnehmen würde. Das leuchtete ihr ein.
Mit einem Stirnrunzeln und tief Luft holend sagte sie zu mir, das ich gestern kurz vor dem Exodus stand. Ich hätte eine Lungenembolie gehabt und nur mit sehr, sehr viel Glück die Sache überlebt hatte.
In meiner Gefühlswelt war mir das so egal, wie ein Sack Reis der in China platzt. Ich hatte das gar nicht so war genommen. Mein Bruder, Brigitte und Regina glaube ich auch nicht.
Nun kam sie zum Inhalt der gestrigen Tumorkonferenz auf deren Ergebnis ich wartete. Die Radiologen sagten: das diese Art von einem schnellen Tumorwachsen nicht Melanom typisch sei. Und um eine genaue Therapie anwenden zu können, müsste man eine Gewebeprobe aus der Hüfte entnehmen. Ich bin ja zu allen Lebenserhaltenden Maßnahmen bereit, aber wieder eine Woche länger im Krankenhaus wo ich doch nur noch Monate zu Leben habe, kack, aber was soll ich anderes machen. Bei mir stellt sich das Gefühl ein, das ich hier nicht mehr Lebend herauskomme.
Wenn man jetzt in den Tumor, sozusagen hineinsticht, ist es genauso als ob man einen Kampfhund mit einer Nadel sticht.

13.4. ich hatte eine relativ Schmerzfreie Nacht. Die erste Untersuchung an diesem Tag, war ein Röntgenbild von den, noch vorhandenen Zähnen.
14.4. vier Uhr am Morgen wachte ich wieder vor Schmerzen auf. 11.30Uhr MRT und CT sowie ein MRT vom Kopf am Ergebnis: keine Metastasen im Kopf aber vier weitere auf der Lunge.
Ich hatte noch ein ausführliches Gespräch mit Frau Dr… Im Klartext: Nach der Tumorkonferenz am Donnerstagnachmittag wird man mir Therapien nahelegen. Falls einer dieser Therapien greifen sollte könnte man davon ausgehen eine Lebenserweiterte Maßnahme von 3bis max 24 Monate zu haben. Das wäre von Patient zu Patient verschieden. Nach diesen 24Monaten wirkt die Therapie nicht mehr und der Tumor im Knochen wächst weiter.
Das gäbe mir einige Zeit vieles zu regeln. Sie empfahl mir auch erst noch ein paar Tage im Krankenhaus zu bleiben.

Die Welt bricht in mir zusammen, meine Welt löst sich auf. Ich hatte mir einen schnellen Tod gewünscht, das wird auch so sein.
10.4. ich habe definitiv Metastasen auf der Wirbelsäule und im Beckenbereich. Mit meiner Art, mit dem Zeitjäger Krebs umzugehen, Operieren, raus mit dem Tumor und dann aber auf seine eigene innere Stärke zu setzen ist hier nicht möglich. An diesen Stellen ist eine Operation nicht möglich. Also werde ich sterben.
Ich frage mich nur, warum man im Stadtkrankenhaus Hanau bei Dr. O. dies nicht erkannte. Naja, der Dr. Prof. hatte ja nicht einmal ein Melanom erkannt.
10.30Uhr. Der Transport in die Onkologie zur Universitätsklinik Frankfurt steht bevor. 11.30Uhr sind wir in der Uni Hautklinik. 13.30Uhr spreche ich mit dem behandelten Arzt. Dabei erfahre ich, dass ich auch Metastasen auf der Milz und der Leiste habe.
Das hätte man schon im Stadtkrankenhaus erkennen müssen. Was war das für ein Professor der sich nur vor den Medien Pressentieren kann?
Man erinnert sich, nach den Ergebnissen im Stadtkrankenhaus war ich voller Hoffnung.
Man wird hier in der Uni alles Mögliche tun um mir noch einige Schmerzfreie Monate zu gewährleisten. Man spricht von Monaten. Man müsste jedoch erst einmal ein Bild MRT/CT vom Kopf, Lunge und dem Ober und Unterbauch machen. Es werden dann alle Werte zusammengetragen und am nächsten Donnerstag findet dann eine Zusammenkunft aller Ärzte statt. Um mir anschließend eine Therapie vorschlagen zu können.
Ich bin mit meiner Moral ganz, ganz unten. 12.4. Ich werde schneller sterben als in ein paar Monaten.
Trotz den Schmerzmittel die ich über den Tag nehme, habe ich um 2.45 Uhr eine Schmerzattacke. Ich bekomme keine Luft. Nein, ich traue mich nicht zu Atmen. Ich hätte nicht gedacht, dass es in solchen riesigen Schritten in den Tod geht.

8.4.MRT und wieder Ultraschall. Vom 8ten auf den 9ten Schmerzattacke in der Hüfte, die über die untere Wirbelsäule in Pulsierende Schmerzen nach oben geht. Mir wird immer mehr klar, dass ich auf dieser Welt nicht mehr viel bewirken kann. Ich spiele mit keinen schönen Gedanken. Ich kann keinem Menschen helfen, wenn ich selber ein Frag bin.
9ter. Man hatte etwas auf dem MRT gesehen und schickte mich nun zum CT. Ich schreibe an die Präsidenten der
Board of Directors
The International Cancer Information Service Group (ICISG) is governed by an elected Board of Directors of up to 15 members: : Monika Preszly German Cancer Research Center
Vice President: Kevin Babb American Cancer Society
Board Members: Mary Anne Bright National Cancer Institute, USA Chris Donkin Danish Cancer Society Marianne Duperray Institut national du cancer, France Martin Ledwick Cancer Research UK Satu Lipponen Cancer Society of Finland Tomoko Takayama National Cancer Centre, Japan Anna Boltong Cancer Council Victoria, Australia Heidi Skaara Brorson Norwegian Cancer Society Janet MacVinnie Canadian Cancer Society Roshini George Consultant, USA (Past President) Lori Church American Cancer Society

Dienstag der 7.4. Ich fuhr noch eine Runde mit dem Team. Die Schmerzen wurden zu groß. Von Claudia ließ ich mich ins BGU (Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik) bringen. Dort, Ärzte, die einem zuhörten, toll! Es wurde ein erhöhter CRP-Wert (Entzündungswert) festgestellt. 0,3 war normal, ich hatte 13. Ich kam auf die K5, die septische. Dr. Walter der mich noch von früher kannte. Man versucht nun die Ursache zu finden.

Frohe Ostern
1.April
03.00 Schmerzen lassen mich aufwachen. Ich probiere einzuschlafen. Geht nicht. Eine halbe Ibuflam 800. Nach einer Stunde schlafe ich ein. 7.00Uhr ich fahre zu Claudia um die Katzen zu füttern und den Katzenklo zu säubern. Meine Freundin ist mit ihrem Michael im Skiurlaub. Es stürmte und Regnete. Das Wind ist stark und schüttelt mich auf dem Rad. Bei diesem Wetter werden Herbert und ich nichts am Motorbike schrauben. 9.00Uhr die pulsierenden Schmerzen aus dem Hüft und dem unteren Rückenbereich wieder eine Ibuflam800 und keine Reaktion von meinem Arzt, dem ich den Befund vom Bethanienkrankenhaus zugefaxt musste. In meinem Mail stand, dass ich unbedingt einen Termin brauche und das die Schmerzen die ich habe eine andere Baustelle seien nicht die Laborwerte vom Bethanien. Keine Antwort.
Seit Tagen nahm ich eine halbe Ibuflam800. Dieses Schmerzmittel nahm ich alle 5 bis 6Std. Ohne dieses Schmerzmittel konnte ich mich nicht bewegen. Ich hatte solche Schmerzen in der Wirbelsäule das ich sogar in der Nacht aufwachte. Dieses aggressive Schmerzmittel erzeugte starke Nebenwirkungen die sich im Oberbauch bemerkbar machten.
Ich versuchte über Ostern durchzuhalten und nicht ins BGU zu gehen. Ich kenne die unterbesetzten Krankenhäuser an Feiertagen. Da wurde man ja auch nur ruhig gestellt von den jungen Ärzten. Man hörte nicht zu man sah nur die Ergebnisse der Labors.
Heute ist der 4.4.2015 Volker und Iris gehen wieder mit meinem Team spazieren. Dafür bin ich sehr Dankbar, da ich nur mit dem Team radeln kann, wenn die Tabletten nach einer Stunde wirken. Den dann habe ich zwei Stunden Zeit alles zu erledigen wie kochen, putzen etc. Dann fängt die Kacke wieder an. Jeder Druck oder Zug schmerzt. Ich habe Lasst meine Strümpfe anzuziehen.

Notarzt
Ich wurde am Freitag den 20.3. Rettungswagen in das Bethanien Krankenhaus Frankfurt Bornheim mit Verdacht auf Infektion des Herzens eingeliefert.
Ich hatte die selben Symptome wie in Kanada. Schüttelfrost, Fieber und die Muskulatur war so verkrampft, dass ich nicht gehen konnte.
Von meiner Seite aus, war es wieder eine Bakterielle Infektion die von der Hüfte kam. Seit der Hüftoperation 2002 hatte ich kontinuierliche Beschwerden mit Infekten und Schleimbeutelentzündungen.
Deshalb war ich der Meinung, dass ich im Bethanienkrankenhaus falsch bin. Der Bluttests ergab eine erhöhte Infektionsrate. Am Herz war alles OK.
Ich wurde am Dienstag den 24.3. mit den selben Hüftschmerzen entlassen mit denen ich eingeliefert wurde. In der Nacht war wieder Scheiß gebadet.

Neues von der Cancer-Front.
Hi Leute, der Aufbau unserer neuen Fortbewegung kommt voran.
Wie ihr wisst, hatte ich wieder eine Krebsoperation ( Melanom)mit anschließender Lymphknotenentfernung im Nacken.
Ich war am 12.3.15 beim Orthopäden in Büdingen. Im Knie ist ein Ödem. Die rechte Hüfte hat eine Entzündung und ich muss zum MRT.
Die Motorig des linken Armes ist deshalb gestört, da man bei der Lymphdrüsenentfernung Vermutlich den XI. Hirnnerv (N. accessorius) Schulter–Nackenmuskelnerv. durchtrennt hatte. Dieser Nerv versorgt den Sternocleidomastoideus und den oberen Trapezius.
Im Klartext das ist vermutlich Irreparabel. Für den Rest meines Lebens kann ich nur noch 30% des linken Arms bewegen. Und ich werde ständige Schmerzen haben. Das geht doch zu weit wie ich finde.
Kann man da etwas machen? Die Lähmung führt zum Hängen der betroffenen Schulter (Trapeziuslähmung), der Arm kann nicht über die Horizontale gehoben werden, Schmerzen im Schulterbereich. Proximale Schädigung bei bei Tumoren der Schädelbasis, Prozessen im lateralen Halsdreieck und gelegentlich bei Carotis-Dissektion. Teilparese durch Lymphknotenentfernungen (Probeentnahme aus einem Halslymphknoten) im seitlichen Halsdreieck, eine solche wird häufig bei TBC- Verdacht durchgeführt, allerdings auch bei anderen Lymphomen oder oft unvermeidlich im Rahmen einer Neck dissektion.
Die Lähmung führt zum Hängen der betroffenen Schulter (Trapeziuslähmung), der Arm kann nicht über die Horizontale gehoben werden, Schmerzen im Schulterbereich. Proximale Schädigung bei bei Tumoren der Schädelbasis, Prozessen im lateralen Halsdreieck und gelegentlich bei Carotis-Dissektion. Teilparese durch Lymphknotenentfernungen (Probeentnahme aus einem Halslymphknoten) im seitlichen Halsdreieck, eine solche wird häufig bei TBC- Verdacht durchgeführt, allerdings auch bei anderen Lymphomen oder oft unvermeidlich im Rahmen einer Neck dissektion.

Wenn Sie, mit meiner Geschichte, anderen Menschen helfen wollen, dann bitte melden Sie sich. oder schauen Sie auf: www.randolph-westphal.de Ich kann Menschen etwas geben, dass man für Geld nicht kaufen kann, "Hoffnung".

Januar 2015
Die Wundheilung der vier Krebsoperationen war sehr gut. Durch den tiefen Eingriff bei der Lymphdrüsenentfernung (10Wächterknoten) war ich bis Data noch nicht mit der Motorig des linken Armes zu frieden. Ich konnte mit dem Arm noch keine Aufwärtsbewegungen oder nach vorn gerichtete Greifbewegungen machen.
Ich war nun dabei, dass Aufzuarbeiten, was ich in den letzten 26 Jahre erlebt und gesehen hatte. Das war sehr schwierig, da ich fest stellen musste, dass mir trotz meiner Tagebücher und den zum dritten Mal bereisten Europäischen und Nordamerikanischen Kontinenten (um mich wieder zu erinnern), dass ich doch noch Lücken besaß.
Ich hatte gedacht das mein Erinnerungsvermögen, dass ich bei dem schweren Unfall 1996 in Argentinien verloren hatte wieder zurückgekommen wäre.
Ich hatte es ja auch für meine Begriffe wieder einmal geschafft diese Erinnerungen durch wiederholte Touren in mein Gedächtnis zurück zu holen. Doch es hing an den Kleinigkeiten, oder war es so, dass was mich nicht so interessierte, ich zwar aufgenommen, doch nicht im Gehirn aufgenommen und verarbeitet hatte? mhh, oder vielleicht war es damals meine Schlampigkeit und das Vertrauen in mein Erinnerungsvermögen alles nach einer Tour aufschreiben zu können.
Auch werde ich die Facebook-Freunde darauf hinzuweisen, dass wenn sie wirklich durch mich anderen Menschen helfen wollen uns mit Euro 5.- im Monat zu Unterstützen.
Dies setzt aber auch voraus, dass die Unterstützer Namentlich auf der Homepage genannt werden und sie schon im Vorfeld sehen, dass ich an dieser neuen Never give up tour 2015/16 arbeite.
So hatte ich am 9.1.2015 an Europäische Krebsgesellschaften gemailt. Hier waren die Adressen:

Deutsche Krebshilfe in Bonn, Deutsche Krebsgesellschaft in Frankfurt am Main.

Membership List – International Cancer Information Service Group
CZECH REPUBLIC
Jana Vankova, M.D., Vice President Email: lpr@lpr.cz
SPAIN
Asociación Española Contra el Cáncer Contact: Patrizia Bressanello Email: patrizia.bressanello@aecc.es

PORTUGAL
Liga Portuguesa Contra o Cancro Contact: HumbertoLourenço Email: cooedenador.lpcc@ligacontracancro.pt or info@ligacontracancro.pt

NORWAY
Norwegian Cancer Society
Contacts: Prof. MUDr. Zdenek Dienstbier, DrSc., President Jana Vankova, M.D., Vice President E-mail: elizabeth.johansson@cancerfonden.se
NETHERLANDS
Dutch Cancer Society Contact: Cora Honing Email: choning@kwfkankerbestrijding.nl

FINLAND
CancerContact: Cancer Society of Finland
Contact: TainaAnttonen Email: taina.anttonen@cancer.fi Contact: Satu Forsstrom Email: satu.forsstrom@cancer.fi

DENMARK
KraeftensBekaempelse Danish Cancer Society.
Contact: Anne Vinkel, Chris Donkin, Laila Walther Email: avs@cancer.dk; donkin@cancer.dk ; lw@cancer.dk

BELGIUM
Contact: Cécile Avril Email: cavril@cancer.be

Swedish Cancer Society
Email: anne.lindgren@cancerfonden.se

Österreichische Krebshilfe Steiermark
eMail: office@krebshilfe.at
Web: www.krebshilfe.at

Österreichische Krebshilfe Oberösterreich
eMail: office@krebshilfe-ooe.at
Präsident: Prim. Prof. Dr. Josef Thaler

Österreichische Krebshilfe Niederösterreich
E-Mail: krebshilfe@krebshilfe-noe.or.at
Präsident: Prof. Dr. Bernhard Schwarz
Geschäftsführerin: Sibylle Rasinger, B.A.
Österreichische Krebshilfe Wien-Krebsgesellschaft
E-Mail: service@krebshilfe-wien.at
Weiterhin arbeitete ich noch an Polen, Ungarn, Russland, Italien.

27.11.Stadtkrankenhaus Station H4C
Um 8.30 Uhr fuhr mich Regina in das Stadtkrankenhaus. Das Zimmer auf der H4C 613 war noch nicht fertig. Ich suchte in der Zwischenzeit die Hautklinik den Stationsarzt Dr. Johns auf um weitere Maßnahmen zu erfahren. Er war leider nicht da.
In der Station H4C informierte mich Dr. Haddad über den Verlauf der OP. Er sagte, dass ich Morgen nach der OP schon wieder nach Hause fahren könnte, da erst der Wächterlymphknoten entfernt werden würde. Um diesen Sentinel sicher zu erkennen würde man mir in der Nuklearmedizin eine Flüssigkeit spritzen, die den genauen Lymphabfluss darstellt.
Falls sich dort Krebszellen befinden müsste man weiter operieren. Nun den, also heißt das für mich weiter bangen und weiter im drüben fischen.
Ich bekomme erst einmal in der Nuklearmedizin von einer hübschen Ärztin um die Narbe ein Flüssigkeit gespritzt ( NANOCOLL) die den Lymphabfluss und den Sentinel am nächsten Tag anzeigen würde.
28.11. 7.45Uhr ich werde in der Nuklearmedizin untersucht. Das Nanocoll hatte Wirkung gezeigt und der Chefarzt und die hübsche Ärztin kreisten sozusagen den Wächter/Sentinel ein, markierten diesen Lymphknoten damit die Chirurgie nicht so lange suchen muss, haha.
Ich ging noch einmal vor meiner OP in die Station von der Hautklinik, suchte dort Dr. S. auf. Er schaute kurz auf die Narbe und sagte, dass sich die Haut dehnte und einer weiter OP nichts im Wege stand. Ups, das hatte ich gar nicht so mitbekommen. Es müsste noch einmal 1cm Haut entfernt werden.
Verstehe ich zwar nicht ganz. Denn wenn im Sentinel kein Tumor gefunden werden würde, warum muss ich dann noch einmal eine OP hinter mich bringen. Kack!

26 years fight against cancer. Again, the time hunters cancer had overtaken me. Cancer surgery 31 is present. If the cancer has set in lymph glands, I look forward to not rosy times. 1987 they gave me at the same diagnosis and after the lymph glands OP only a few opportunities exist for another year. I was then taken up the fight and survive despite many operations, 26y.o.. I will now continue! My fight goes on now and I'll try this fighting spirit other people to deliver. Because there is only one way, and going forward. I'm not a club, not an organization I help people directly with my story. Hundreds of people I was able to help. As long as I live I will try to help other people, to whatever suffering. The decisive factor is still remaining time wise use.
“Never give up”

27.11.Hospitan City of Hanau station H4C
At 8.30 clock drove me Regina into the hospital. The room on the H4C 613 was not ready. I searched in the meantime, the Department of Dermatology of the ward physician Dr. Johns on to find out further action. Unfortunately, he was not there.
In the station H4C me informed Dr. Haddad over the course of the operation. He said that I could drive the morning after the OP already back home, because only the sentinel lymph nodes would be removed. In order to reliably detect these Sentinel would you inject me in nuclear medicine, a liquid which is the exact lymphatic drainage.
If there are cancer cells would have to continue to operate. Now the, so that means for me to worry more and more fish in over there.
I get only once in nuclear medicine of a pretty female doctor about the scar a liquid injected (Nanocoll) would indicate the lymph and the Sentinel the next day.
28.11. 7.45Uhr I will be assessed in nuclear medicine. The Nanocoll had been effective and the Chief Medical Officer and the pretty doctor circled it were the guardians / Sentinel, marked these lymph nodes so that the surgery does not have to look so long haha.
I went once before my surgery in the station of the skin clinic, where she investigated Dr. S. on. He glanced at the scar and said that the skin is stretched and a further OP nothing stood in the way. Oops, I did not even know it. It would have to be removed again 1cm skin.
I do not quite. For if no tumor would be found in the sentinel, why do I need another one in OP get it over with. Crap!

26 Jahre Kampf gegen den Krebs.
Wieder hatte mich der Zeitjäger Krebs eingeholt. Krebsoperation 31 steht an. Wenn sich der Krebs in Lymphdrüsen festgesetzt hat, sehe ich keinen rosigen Zeiten entgegen.
1987 gab man mir bei der selben Diagnose und nach der Lymphdrüsen OP nur noch wenige Chancen ein weiteres Jahr zu existieren.
Ich hatte damals den Kampf aufgenommen und trotz vieler Operationen, 26Jahre überlebt.
Das werde ich nun fortsetzen! Mein Kampf geht nun weiter und ich werde diesen Kampfgeist anderen Menschen versuchen zu überbringen. Denn es gibt nur einen Weg, und der geht nach vorne.
Ich bin keine Verein, keine Organisation ich helfe Menschen direkt mit meiner Story. Hunderten von Menschen konnte ich schon helfen.
Solange ich lebe, werde ich anderen Menschen versuchen zu helfen, an was auch immer sie Leiden.
Entscheidend ist die noch verbleibt Zeit sinnvoll zu nutzen.
“Never give up”

November 12 2014
I brought my dog to my friend Volker this morning. He will take care of the team caring as long as I am in the hospital.
Claudia takes me with her humpback Porsche to Hanau. Prof. Dr ….. I had last week at the Dermatohistopathologischen opinion (malignant melanoma) deliver said that a re-excision would be necessary. On 12/11. should I contact in the skin clinic in Hanau.
Well I was with the Sisters at the front desk and no one knew. Furthermore, no bed was available. Dr. Johns read the findings and said that one would have to operate today. He was looking for an accommodation for me. He checked my body very thoroughly. He told me exactly the steps that would await me. The doctor gave me this very sympathetic.
Looking after two hours was Dr. John successfully. The ENT (Ear, Nose and Throat) had a bed for me. Now I should have surgery. Without MRI without blood tests and so on. It had to be done very quickly.
I was immediately told that they would have to operate the lymph glands in the surgery next week. Then times good night.
I waited a short time and was then operated on by a senior physician Dr. Sauter, the further away skin tissue.
13:11. The blood sample proved since the 1996 Argentina-accident very hard, it had sort of a specialist in the veins. He needed only two approaches.
Dr. Sauter of senior doctor who operated on me and Dr. Johns came to a further examination in the ENT. Once again my body was on skin controls which indicated an irregularity. We came to the conclusion that had to be removed two bodies. These abnormal points but should be stamped out. Then I got from Dr. Johns a Braunüle for the CT set to get squirted the liquid-Resonaz minutes before the CT.
11.30 clock was brought to me another contrast agent that I had to drink to 13.30Uhr. Removal of abnormal points (I do not know how that is, because there were no pigments). They were punched out and sewn. Was this now a OP or not? I do not suppose.
14.00Uhr. Wait, I'm in the tube. An uncomfortable feeling, because I suffer from claustrophobia something. But was not as bad as I feared. To 16.00 pm I went back to my room. Volker was there, he took my house key. Volker or Claudia should give a drug because he started to bleed again Chinook. I had received this drug as a precaution from my vet Raimund rear.
A short time later, it was after 17.00hrs I should for MRI (magnetic resonance imaging) I got another injection of the contrast agent and set something on the head, because only the neck and head were cut into slices, haha. It was extremely crowded and noisy in this tube. I was just trying to think of something else, to distract me mentally. I felt very these sardine cans effect. “How ever got obese people in this tube / box? I thought. A little sweaty after about 20 minutes the investigation was finished. Me too. At 19.00 clock I was in room K27 603rd
14ter eleventh 8.00 clock. Visit of Dr. Johns and Dr. Sauter. The result of the operation was negative, no more signs of cancer cells in the skin tissue. MRI and CT were seen no metastases. That was a very, very good news. Now had to be taken out of the surgery, only the lymph glands. I have tears of joy in his eyes. I am indescribably happy.
I went out into the garden, called my friends. In discussions tears ran down my happiness again and again over the cheeks. A very heavy burden fell off me.
Now that I only get away to safety, some lymph nodes, my chances get longer life can be. This another great experience. Now I know that I must continue to bring hope other people. Never give up.
I had once felt like it was all ephemeral.
Like a phoenix from the ashes, I feel reborn. My strength rises again. I thank all the people who believe in me and have shown me that I am not alone.

2013/14. Mehr als 60 Videos auf youtube zu sehen. Unter/Randolph Westphal

ich werde vermutlich nicht mehr lange auf dieser Welt sein. Der Krebs hat mich wieder eingeholt. Vielleicht hätte man noch etwas machen können, wenn bei den Behörden schneller reagiert hätte.
So lange ich noch Lebe werde ich versuchen anderen Menschen ein positives Beispiel zu sein. Jetzt suche ich einen Menschen wie ich es bin, der mir Kraft geben kann, aber den gibt es nicht.
Ich suche meine Stärke, meinen Kampfgeist. Als ich das erste Mal von meinem Schicksal 1987 hörte, trat ich die Flucht nach vorne an. Ich war jung und hatte keine Angst vor dem Sterben.
Jetzt bin ich alt geworden. Der Körper ist nicht mehr so kraftvoll. Hüfte und Knie müssten noch operiert werden. Mein Team ist auch alt geworden. Ich hatte gehofft noch eine Generation miterleben zu können. Jetzt werde ich vermutlich nicht einmal Nanook (11Jahre) überleben.
Ich habe Nanook und Chinook dicht bei mir liegen. Ich spreche mit ihnen über Shir Khan und Yukon die ich bald sehen werde, wenn ich meinen Kampfgeist nicht mehr finden sollte. Mir laufen die Tränen über die Wangen.
Ich gehe am Mittwoch in das Stadtkrankenhaus nach Hanau um eine weitere Operation vornehmen zu lassen. Es muss weiträumig ausgeräumt werden.
Warum hat man dies bei meiner Vorgeschichte vorher nicht getan?

In der Heimat Oktober14
Eine andere Art von aktiver Sterbehilfe für Deutsche Staatsbürger oder wie ist das zu verstehen?
“Ich bin zwar gelandet, doch noch nicht angekommen”.
6.10. Ich bekomme um 7.50Uhr einen Anruf von der Hautpraxis Ausländer. Ich hätte dringendst um einen Termin um 8.50 Uhr bei Prof. Dr. med. Ockenfels in der Kreisstadt Hanau. Immer noch kein Auto, keine Versicherung, kein Internet.
Ich rief meinen Freund Volker an, was mir schon peinlich war. Volker setzte sich sofort in das Auto und holte mich ab. Begleitete mich in die Praxis von Prof. Dr. Ockenfels und ging dann mit den Hunden spazieren.
Da ich immer noch keine Versicherung hatte musste ich die Kosten der Untersuchung und das entfernen des Mals/Krebs übernehmen. So die hübsche Dame an der Rezeption. Das war mir jetzt auch egal.
Der Prof. machte auf mich einen guten Eindruck. Er hörte mich an und die Probleme mit den Behörden. Prof. Ockenfels fragte, ob er die Medien informieren könnte? Falls ja würde er die Operation übernehmen.
Er schaute sich das Mal an und kam zu dem Schluss wie die beiden anderen Ärzte Frau Ausländer und Dr. Schneider, dass es sich auch um einen Blutschwamm handeln könnte und darunter sich eventuell Krebszellen gebildet hätten. Weißer Kerbs. Aber es müsste auf alle Fälle diese Woche entfernt werden. Aber wann? Ich rufe sie an.
7.10.14 MKK. Herr Kohlhepp war am Montag noch im Urlaub. Der Kreisbereichsleiter müsse sich erst informieren und gäbe mir dann telefonisch Bescheid.
Der Akku von meinem Handy hatte keine Ladekapazität mehr. Nun war ich bei Vodafon in Hanau am Markplatz.
9.10. Donnerstag 14.10 bekomme ich einen Anruf von Herrn Heske, dass ich mich nun doch erst bei der MKK Anmelden sollte. Das ganze warten das mir von der MKK nahe gelegt wurde für nichts. Nichts kann ich nicht sagen, es kostet mich Nerven. Das Mal/Blutschwamm war immer noch nicht entfernt. Praxis Prof. Ockenfels hatte sich bis dato immer noch nicht gemeldet.
MKK Herr Bilen war auf Außendienst und erst am Freitag telefonisch zu erreichen. Das heißt, bis zum Dienstag hatte ich immer noch keine Versicherungskarte, um die Ärzte weiter zu konsultieren.
Die Nebelgraue, kroatische Nachbarin mit deutschem Pass, war schon wieder beim Anwalt dieses Mal gegen die Stadt Nidderau. Es ging um meinen Schuppen. Lange Rede kurzer Sinn, Nebelgrau hatte keine Handhabe da der Mietvertrag etwas anders besagte. Herr Kraft von der Stadt Nidderau war bei mir. Er versuchte jedoch zu einer guten Übereinstimmung mit der Nebelgrauen zu bekommen. Das ging aber nur über mich und nicht wie die Nebelgraue gerne wollte.
Herr Kraft bot mir etwas an, dass er aber erst mit einem Kollegen besprechen musste.
10.10.14 8.00Uhr empfing mich Herr Bilen, trotz das keine Sprechzeit war. Ich müsse den Antrag ausfüllen, dann würde dieser zur Überprüfung zur MKK nach Gelnhausen gesand und dies würde ca.14 Tage dauern. Was? Ich rief Herrn Heske an.
Korrespondenz mit MKK Kreis
Hallo Herr Kohlhepp
Es war gut eine Reiseversicherung zu haben. Am 1.8. kollabierte ich in BC Kanada. Ein Bakterienbefall am Herz. Ich war eine Woche in der Intensiv und drei Wochen zu Kontrolluntersuchung. Stunden später im Hospital wurde mir gesagt, 2Stunden mehr und ich wäre Tod. Wieder einmal, haha.
Wir waren in mehr als 100 Medienberichten und konnten wieder sehr vielen Menschen helfen.
Wie am Anfang meiner Reise besprochen und am 30.9.14 wiederhold sollte ich erst dann den Antragstellen, wenn Sie den Antrag auf Pflichtversicherung von der AOK bekommen würden.
Ich habe mich an ihre Anweisungen gehalten. Jedoch ich bin sehr, sehr nervös, da sich das Mal/ Krebs in meinem Nacken vergrößert, blutet und schmerzt. Mit jedem Tag, wo ich nicht operiert werden kann, könnte es sein, dass sich der Zeitjäger (Krebs) ausbreitet. Das gibt mir kein gutes Gefühl.
Nun hatte sich Herr Heske am Donnerstag Nachmittag bei mir gemeldet und mir gesagt, dass alles so laufe wie üblich. Antragstellen auf Grundsicherung etc. Ich solle mich beim örtlichen Berater melden. Herr Bilen war aber auf Außendienst.
Freitag 10.10. um 8.00 Uhr war ich bei dem Sozialarbeiter der Stadt Nidderau, Herrn Bilen. Trotz das Herr Bilen keine Sprechstunde hatte hörte er mich an und gab mir den Antrag auf Sozialhilfe/Grundsicherung. Bei dem kurzen Gespräch teilte Herr Bilen mir mit, das der Antrag nach Gelnhausen geschickt werden würde. Die Bearbeitung würde 14Tage dauern. So lange konnte ich nicht warten.
Nun habe ich Herrn Heske MKK angerufen und im mitgeteilt, dass ich sofern ich ein Fahrzeug habe nach Gelnhausen kommen würde um einer schnellere Abwicklung von diesem Fall zu leisten zu können.
Ich hatte Angst. Mit jedem Tag, wo ich nicht operiert werde, könnte meine Lebenserwartung sehr kurz werden.
Herr Kohlhepp, ich würde Sie bitten bei dem Gespräch mit Herrn Heske mit anwesend zu sein.
Übrigens können Sie uns unter meinem Namen im Internet finden. Zur Zeit mehr den 7000 Zeitungsartikel und Video Clippings. Wir haben hier gute Resonanz in Nordamerika und helfen tausenden von Menschen mit meiner Story. Ich bin hier ein Hoffnungsträger. Und mir wird geholfen, damit ich anderen helfen kann. Das ist der Sinn meiner Reisen.
They call me, “the living legend”.
Randolph Westphal +Team
Am Freitag 10.10.14. Am Nachmittag kam dann noch ein Anruf aus der Praxis Prof. Dr. Ockenfels. Ich könnte Beruhigt sein.“Es würde sich eventuell um weisen Krebs handeln der nicht wandert oder sich ausbreitet und andere Organe befällt. Nächste Woche würden sie sich melden und einen Termin für die OP ausmachen, dann haben sie ja vielleicht ihre Versicherung.
Montag 13.10. Volker fuhr mich zur MKK. Ich musste einen neuen Antrag auf Grundsicherung stellen. Antrag abgegeben und mit Herrn Heske noch einmal durchgesprochen. Herr Kohlhepp hatte auf die Mail geantwortet, die ich jedoch nicht lesen konnte, da ich ja immer noch kein Internet hatte.
15.10.14 Bildzeitung hatte angerufen, sie möchten gerne ein Interview mit mir und Prof. Ockenfels und unserem “neuen” Fortbewegungsmittel. Das musste ich erst mit Herbert Graf absprechen, da bis dato noch kein Umbau der BMW R80ST stattgefunden hatte.
Anruf von der Praxis Ockenfels. OP-Termin am 22.10.13.00Uhr in Hanau. Na endlich! Hoffentlich war es wirklich nur weiser Krebs. 1993 hatte sich auch ein Prof. in der UNI Frankfurt geirrt und es war schwarzer Hautkrebs ein High Risk Melanom.
Ich werde noch Wahnsinnig, da ich immer nicht versichert bin. Erst wenn der Antrag durchgeht. Seit 26 Jahren das selbe Prozetere nach meinen Exkursionen.
16ter. Chinook blutet im wieder Genitalbereich. Raimund unser Tierarzt wollte wegen der Infektion in Chinook´s Ohr vorbeikommen. Ich hatte immer noch keinen Fahrbaren Untersatz da ich meinen KFZ-Brief nicht fand. Außerdem hatte ich ja auch kein Geld für Steuer und Versicherung. Nanook hinkte auf der rechten Seite. Langsam gingen die noch vorhandenen Medikamente aus.
Am späten Abend 20.30Uhr kam dann unser Tierarzt. Raimund sah sich den zuvor “eingefangenen” Urin an und schaute sich die Ohren von Chinook und Nanook an. Beide hatten eine tiefsitzende Infektion.
Raimund sah sich die Medizin an die ich für mein Team in Amerika bekommen hatte. Er sagte: Das dieses Mittel würde keine Blasensteine zerstören. Der Urin zieht klar aus und er tröpfelt Blut. So wie es den Anschein hatte, würde es sich eher um eine Zyste oder Tumor an der Prostata handeln. Raimund wird den Urin mikroskopisch untersuchen, dann müsste man eventuell einen Ultraschall machen.
Das wäre fatal, wenn mein bester Freund nun auch Krebs hätte.
Bei dem ganzen Hickhack hatte ich den Termin zur Blutabnahme in der Internistischen Praxisgemeinschaft vergessen. So fuhren wir am 17.10. mit dem Rad nach Hanau. In der Praxisgemeinschaft gab man mir zu verstehen, dass man mir Blut abnehmen könne, dies aber nicht im Labor untersucht werden würde, da ich keine Versicherung hätte. Ich hatte immer noch keine Versicherung, kein Auto und kein Internett und ich lebte noch, haha. Nur wenn ich in die Holzkiste springen würde, wäre es schön die Verantwortlichen in die Verantwortung zu nehmen.
Es öffneten sich immer mehr “Baustellen” die es zu bearbeiten gab. Die größte Baustelle war, wieder Versichert zu sein. Wenn man Deutscher war, dauerte es eben länger als wenn man von Afrika kommt, “dass musste man einsehen”.
Sontag der 19te. Ich hatte immer noch keine Antwort von der MKK/AOK. Somit war ich immer noch nicht versichert.
Ich fragte mich, warum jeder Ausländer sofort Unterstützt wurde und es bei mir solange dauerte. Ich hatte ja nichts gegen die Ausländerpolitik unserer Frau Bundeskanzlerin.
Ich möchte doch nur eine Gleichbehandlung gegenüber Nichtdeutschen. Herr Heske vom Main Kinzig Kreis sagte mir vor zwei Wochen, das ich zu den Ärzten gehen könnte, was ich ja auch getan hatte.
Die Ärzte waren an ihren hypokritischen Eid gebunden, doch nicht die Labore oder Zahntechniken. Also keine Zahnkrone oder Zahnersatz. Keine Vorsorgeuntersuchung, kein Blutuntersuchung etc. Kein MRT.
Montag der 20.10. Ich rief Herrn Heske von der MKK (Main Kinzig Kreis) an um zu erfahren in wie weit man in meinem Fall nun sei. Er Antwortete der Antrag soweit erledigt sei. Er müsse Morgenfrüh es noch einmal mit seinem Vorgesetzten besprechen und Herr Hase würde mir dann den Behandlungs- schein bringen.
22.10. Ich hatte die Nacht vor der OP nicht sehr gut geschlafen. Am gestrigen Nachmittag 16.30 Uhr bekam ich endlich den ersehnten Behandlungsschein. Nun war ich endlich versichert. Ein Behandlungsschein für vier Ärzte, wohlgemerkt mit dem Zahnarzt. Ich fuhr um 7.30 Uhr mit dem Fahrrad und meinem Team, über Bruchköbel nach Hanau. Auf der Zulassungsstelle meldete ich mein Auto an. Danach fuhren wir zur Dr. Schneider um den Behandlungsschein abzugeben. Dort bekam ich aber nur eine Überweisung für den Hautarzt Frau Dr. Ausländer in Bruchköbel. Dort müsste ich die Überweisung für den operierenden Arzt holen. Also wieder zurück nach Bruchköbel und die Überweisung für Prof.Dr.med.Ockenfels abzuholen. Es regnete ein bisschen und der Wind blies kräftig und wir fuhren zurück nach Hanau. Somit musste ich die Behandlung beim Zahnarzt verschieben. Tat ja noch nicht weh. Mittagessen im Tuc Tuc danach OP. Nun werde ich bis zum Befund noch etwas Angst haben. Wir radelten nun nach Hause.

http://youtu.be/mWeu2DrOKpE

I hope that the black dot is on my neck back no cancer. After, I hope, three successful operations, “Cancer?”, A new hip and knee, we will continue to “Never give up”. There's a lot more, such as teeth, financing and so on.
At the word finance I would like to thank all those who support our mission. Thank you, thank you
As long as I can help other people with my story, I will do so. Even if you re cancer diagnosed me. I give so many people hope and that's what pushes me over and over again to new deeds.
Also, I must note again that people deal with feelings so superficial that people do not say what you think, that you are in a matrix is, of lies and false promises. In a matrix of the visual effects a somewhat
We do not know how lucky we are in Germany. With our rules and laws. Even if these laws are Exploited part of many and by many Germans with foreign background, haha. But what concerns the verification of the food. This food controls there are virtually not at all in North America. The food industry is as it were in self-control.
If I am a guest in a country, I behave accordingly. If I live in a country that gives me much of what I have not found in my country, I have to respect the laws and rules. If I do not have this in Germany, then I go back to my home country.
Now I'm too far digressed. Everything else in the Monthly Report September.
I will continue to support Jack Wolfskin with equipment.
The next day looked like flogt. We drove on 16.9. of the Historical Hotel Lane's in Liverpool to Bridgewater from there to organize everything to ride the bike to Lunenburg. I did not know if it was ever a good idea to ride with the hip problems. The rest of my body demanded but then
The next few days are as follows. We drove on 16.9. of the Historical Hotel Lane's in Liverpool to Bridgewater from there to organize everything to ride the bike to Lunenburg. I did not know if it was ever a good idea to ride with the hip problems. The rest of my body demanded but then.
I tried once Hotels that helped us. So on the 17th we had an overnight stay at the Days Inn Bridgewater, 18ter Rum Runner Inn in Lunenburg, Lunenburg Harbour 19.Deluxe Arms, was sponsored by Robert Waite, Grand Yarmouth Hotel, 20 Atlantic View was sponsored by Rotary member) and Sunday BW Plus Bridgewater.
On the 18th we drove from Bridgewater to Hwy.3 to Lunenburg.

1.September 2014. Labor Day. Der letzten Tag im Super8 Hotel, in Windsor. Es regnete. Das Melanom blutete, wässriges Blut, kein gutes Zeichen.
So fing es auch 1987 an. Zum Schluss gab man mir 6-12Monate zu leben.
Dead man still walking. Mein Team, wenn ich sie von der Leine lasse, entfernen sie sich normalerweise einige Meter von mir. Sie weichen mir nicht von der Seite. Ich bekomme Angst.

Mein Chinook blutet wieder stärker. Das wird das erste sein was ich tun werde wenn wir zu Hause sind. Zu meinem Tierarzt fahren.
24.8. 16km vor der Hauptstadt der Province Nova Scotia fuhren wir zum Quality Inn. Dort hatten wir schon eine Reservierung. Nachdem ich eingecheckt hatte, parkte ich unser Support Car um. Blick unter das Auto, eine Öllache war zu sehen. Die Dichtung war schon wieder defekt. Das war abzusehen. Die Antriebswelle lief sehr unrund und erzeugte eine starke Vibration ab km/h 80. Und auf den Schnellstraßen fuhr ich 80,85 über 100km/h, dann erst hörte das Vibrieren auf. Doch das Schlagen der Welle, hatte die Dichtung nicht ausgehalten. Nun war die Frage, wieder Geld in das Fahrzeug investieren, wo wir in drei Wochen nach Hause fliegen? Das war zu überlegen.
Das Support Car würde uns zurück zum Quality Inn am Internationalen Flughafen Halifax bringen, dass war´s dann. Ich überlegte nun drei Wochen zu radeln, sollte ich meine geschundenen Körper ganz kaputt machen? Mit dem Auto konnte ich weiter fahren, falls ich kein Unterkunft finden sollte. Oder im Supportcar schlafen, egal wo. Das war per Bike nicht möglich.
Konnte ich 40km am Tag radeln. Das war so wenig und doch so viel?
“Wenn ich per Fahrrad unterwegs wäre, bräuchte ich nur zweimal keine Unterkunft zu finden und schon müsste ich das Hotel bezahlen. Ich tendierte zur Reparatur.
Auch brauchte ich noch eine Hundebox für Chinook die jetzige erschien mir zu klein für ihn. Er konnte sich zwar darin drehen, aber es erschien mir einfach zu eng.
25.8. Im Quality erfuhr ich von Dean, dass am Flughafen eine Autoreparaturwerkstatt sei. Dort fuhren wir erst einmal hin um weiteres zu erfahren. 300.- sollte die Reparatur kosten. Ok, ich hoffte nur, dass ich anschließend noch ein paar tausend Kilometer fahren konnte.
Um die vier Tage zu überbrücken fuhren wir am 26ten mit dem Rad los. Erst einmal fuhren wir auf der 3spurigen Schnellstraße102in das 7km entfernte Elmsdale. Kein Seitenstreifen, Autobahnähnlich, Nervenkitzel.
Wir traffen auf Neil und seine schwangere Freundin Crystalle. Wo? am dreh und Angelpunkt der Kanadier “Tim Hortens”.
Dazu wäre von meiner Seite zu sagen: Der Kaffee, konzentriertes braunes Wasser. Es dauerte eine Zeit, bis ich herausgefunden hatte was für ein Kaffee mir schmeckte. Es wird nichts frisch angemacht alles in Konzentrat. Drei Konzentrat-Espresso, smal cap, one milk one suger. Wird alles eingetippt. Das konnte man trinken.
Zurück zu Neil. Er hatte im Internett über uns recherchiert. Bot mir seine Hilfe an, gab mir seine Telefonnummer falls etwas unvorhergesehenes passieren sollte. Diesen Trip könnte man als “Unvorhergesehen” bezeichnen.
Wir fuhren in Richtung Cobequid Bay. Von Emsdale auf Hwy.204/354 Town Gore. Kein Campingplatz, weiter nach Kennetcook. Kein Campingplatz, erst wieder in Noel. Ich brauchte ja Strom um die Batterie aufzuladen. Mein Team musste viel laufen. Chinook blutete stark. Ich konnte nicht bis zum Heimflug am 14.9. warten. Auf dem “Campingplatz” brachte man mir etwas zu essen. Nette Besitzer. Wir fuhren wieder die 50km zurück, was mit viel laufen meines Teams verbunden war, nach Elmsdale. Neil hatte in der Zwischenzeit einen Tierarzt in Elmsdale gefunden, wo wir dann auch hinfuhren.
Im Elmsdale Animal Hospital wurde Chinook einer Tierärztin untersucht. Urinprobe etc. Ich wurde von der netten Tierärztin Vanessa Churchill aufgeklärt. Chinook hatte Blasensteine. Große Blasensteine! Das Antibiotika das er bis Data bekommen hatte war nicht ausreichend dosiert. Auch wurde ich über das Futter aufgeklärt. Lange Rede, kurzer Sinn. 14Tage Amoxicillin500g. Bevor das Medikament aufgebraucht war, erneute Urinprobe. “Hills” Trockenfutter c/d. Kosten 201Dollar gesponsert. Danke Vanessa.

Currently we are in Amhurst. Interview with the Cumberland News. Tomorrow we are at the Comfort Inn Truro.
Reiseroute in Nova Scotia: Amherst, Truro, New Glasgow, Port Hawkesbury, Sydney Gape Breton Highlands, Halifax, Lunenburg, Yarmouth, Digby, Windsor, Fall River.

10.8. wir überquerten die Chaleur Bay von Campbellton New Brunswick nach Gaspé. Die fuhren auf Hwy.132 die Halbinsel im Osten von Quebeck nach Percé. Am Percé Rock war die Hölle los. Kein Platz auf den Campingplätzen.
City of Gespé ist eine Stadt im Südosten des kanadischen Québec. Sie liegt am nordöstlichen Ende der Halbinsel Gaspésie am Sankt-Lorenz-Golf und ist Hauptort der Verwaltungsregion Gaspésie–Îles-de-la-Madeleine. Man kommt nur noch im Schritttempo vorwärts.
Vor National Park Forillon dichte Autoschlange. Nein, das geht mir zu weit. Die Bremsen fangen an zu kreischen. Metall auf Metall. Kack! und das vier Wochen bevor wir nach Deutschland zurückkehren. Unterkunft im Bon Accueil in Sainte- Anne-chemin.
Wir kamen nach Mantane Interview mit der weiter zum Fährhafen. Schlechte Nachricht: die Fähre nach Baie Comeau war für die nächsten zwei Tage Ausgebucht. Ich könnte mich in die Warteschlange stellen……
Ich musste die Fahrt nach Labrador und Neufundland bedenken. Am 14.9. flogen wir von Halifax nach Hause. In Mantane war nicht die einzige Fähre wo wir warten müssten. Die Bremsen und das erneute gehoppele machte mir auch sorgen. Kurz entschlossen, dass Projekt weshalb wir erneut in den Osten gefahren waren, war wieder nicht durchzuführen.
Viel Geld und Zeit vergeudet. Wir fuhren nun Quer durch die Halbinsel auf Schotterstraßen. Bis wir wieder die Brücke vor Campbellton errichten. Wir fuhren weiter bis Bathhurst schliefen am dem Parkplatz vor dem Lakeview Hotel.
12.8. Wir hatten die Schlafplätze im Support Car getauscht. Das Team schlief nun auf dem Feldbett und ich auf der Ladefläche. Die Managerin stellte mich als Lügner hin. Sie schaute nicht in die Doku-Mappe und machte ihre Fehlaussagen. Es war schon richtig wie die Angestellten sagten.“Mit der ist nicht gut zu reden”.
Interview Radio 104.9 und Brunswick News. In der Fordwerkstatt kam der Hammer. Wenn man die rechte Seite der vorderen Bremsen reparieren würde. käme das auf über 700.- ups. Das einen Monat vor der Heimfahrt, dass konnte ich mir nicht leisten.

Percé Rock

German cancer survivor who has biked 132,000 miles around world set to cycle through Bangor on Monday
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Randolph Westphal, with his dogs Nanook and her son, Chinook, outside Fireside Inn in Bangor on Sunday, Aug. 3 is spreading cancer awareness and biking around the world, encouraging people to never give up. He will be riding around Bangor Monday and plans to head north to Canada in preparation for a flight home to Germany to have surgery in September. Nick McCrea | BDN

Randolph Westphal, with his dogs Nanook and her son, Chinook, outside Fireside Inn in Bangor on Sunday, Aug. 3 is spreading cancer awareness and biking around the world, encouraging people to never give up. He will be riding around Bangor Monday and plans to head north to Canada in preparation for a flight home to Germany to have surgery in September. Buy Photo

By Nick McCrea, BDN Staff

Posted Aug. 03, 2014, at 4:57 p.m.

BANGOR, Maine — Cancer didn’t take out Randolph Westphal. Neither did 28 surgeries to remove it. Neither did a hit-and run crash in Argentina that knocked him off his bike and severed a portion of his lower leg — though that came close.

Westphal, 56, will be out and about Monday, biking around Bangor, and he wants you to say hi if you see him.

Westphal, a bearded German with a “family” of two huskies, named Nanook and Chinook, has been cycling across the globe, country by country, for more than two decades. His goal: spread cancer awareness and the message that those fighting the disease should never give up hope.

He was diagnosed with malignant melanoma in 1987. Doctors gave him six months to a year to live. Two years later, he had finished his treatments and decided to bike — more than 2,000 miles through Europe in 7 weeks. He wanted to prove he could survive, he said.

In 1990, he brought his bike to the United States and biked from New York, through New England and into Quebec. While in Quebec, he was asked to speak at a hospital to a room filled with cancer patients. They took to his story and found it inspiring, he said, so he decided he wanted to continue traveling the globe spreading a message of support.

In the decades since, Westphal estimates he has biked some 132,000 miles, or the equivalent of more than five trips around the equator.

Westphal has had to ease off his cycling in the past year. Last August he collapsed on the side of a road in British Columbia, he said. Doctors said an infection in his heart was the cause. His physician advised him that he shouldn’t continue pedaling a heavy bike long distances while laden with gear and a cart that he pulls behind to carry his dogs at times.

In September, after recovering in a hospital, he bought an old Ford Expedition with Utah plates at an auction, set up a cot in the back and began using that to travel the long stretches between stops. After arriving in a town or city, he’ll pull out his bike and go for a shorter, less strenuous ride in the area.

His journey brought him to Bangor once before, in 1990. Both times, he has stopped in Bangor as part of a route that took him through the Northeast and into the Canadian Maritime provinces.

“No doctor in the world can heal a person,” Westphal said. Doctors treat symptoms and cure illness, but it’s up to the individual to heal their body and spirit from illness, he argues.

In 1996, Westphal survived a serious crash while biking in Argentina when a motorist struck him and left him for dead in a ditch. The lower portion of his leg had to be reattached before he was sent to a hospital in Germany to recover.

Westphal is staying Sunday night and Monday in a complimentary room at the Fireside Inn on Main Street in Bangor and welcomed people to come speak with him about his journey and share experiences with cancer or life in general.

On Monday morning he plans on biking around Bangor to see the sights and talk to people. He said anyone is welcome to stop him to chat and welcomed donations to help him cover the cost of his gas, food and supplies for the trip.

His bike will be the one with a sign that reads “Never give up. Fight cancer” on the back and likely will have a couple sledding dogs attached. He should be out in the morning, because the dogs prefer to run when its cool.

Follow Nick McCrea on Twitter @nmccrea213

Übergangslos bei km13.000 in den Shenandoah NP. Wir befuhren nun den Skyline Drive. Langsam wurde ich Stolz auf mich, was ich/wir 1991 hier geleistet hatten. Heute würde ich mir die Strecken mit den Wehwechen per Fahrrad nicht mehr zutrauen. Vom Shenandoah NP auf Hwy.33 nach Harrisonburg.
28.7. km13100. Wir Verliesen das Holiday Inn in Harrisonburg und fuhren auf Interstate 81.in Richtung Harrisburg PN. Wir befanden uns immer noch in den Appalachen, durchfuhren weiterhin das Shenandoah Valley. Strasburg, Winchester, Landesgrenze bei km 13.300 nach Pennsylvania.
Ich hatte zu nichts mehr Lust. Weder mir etwas anzusehen noch etwas zu erkunden. Mir tat das linke Knie und die rechte Hüfte weh, die in der Zwischenzeit öfters heraussprang und mir Schmerzen bereitete. Chinook blutete wieder ich will einfach nur nach Hause. Doch jetzt in der Reisezeit war das unerschwinglich.
Von Chambersburg auf Hwy.15 in das Geschichtsträchtige Gettysburg.
Gettysburg eine Kleinstadt im Adams County im Süden von Pennsylvania, nahe der Grenze zu Maryland, und hat vor allem durch die Schlacht von Gettysburg im Amerikanischen Bürgerkrieg landesweite Bekanntheit und darüber hinaus erlangt.

Von Sylva fuhren wir auf der Interstate 40West in Richtung Ashville NC, auf I.23 nach Jackson City. Weiter I.81 Shenandoha Valley.
km12811. 26.7. I.81.Richtung Ost. Das Support Car verlor das letzte viertel vom Auspuff. Es wurde aber nicht lauter nur dumpfer. Wenn was passierte war es immer am Wochenende und man fand natürlich keine Werkstatt die mir den Auspuff wieder an den letzten Topf anschweißte.
An meinem Hals hatte sich in den letzten Wochen ein kleiner Knoten gebildet. Das machte mir Sorgen. Es wäre beruhigender wenn ich es mir im Spiegel anschauen könnte. Es war aber auf der Rückseite vom Hals, hm.
Von Lexington, hoch zum Blue Ridge Parkway. Der schmale Parkway windet sich von einem Gap zum anderen, durch dichten schon fast Dschungelartige Wälder. Alle Hochachtung vor mir und Shir Khan was mir hier geleistet hatten. Durch die dicht Bewaldeten Laubwälder der Appalachen. Dieses Mannigfaltige Grün der Wälder war wunderschön. Allerdings musste man dies mit eigenen Augen gesehen haben, da man dies nicht auf Foto oder Video einfangen konnte.

21.7.
Interstate 64 Richtung Nashville Tennessee. Die Tage der Bewölkung waren vorbei, die Sonne brannte wieder auf den Planeten.I.24 wir überquerten den breiten Ohio River und fuhren in Kentucky ein.
Interstate24, km11835NashvilleTN. Eine Waldreiche Landschaft zumindest was ich sah. 100km vor Chattanooga waren schwere Regenwolken über uns. Es Schüttete aus Eimern. In meinen Gedanken war ich schon zu Hause. Was ich dort alles zu erledigen habe. Das wichtigste war Chinook. In Rolla hatte er noch heftig (in meinen Augen) geblutet. Jetzt war es ok. Ich hoffe er muss nicht kastriert werden, da ich noch eine Generation “Shir Khan” haben möchte.

I.24 Schwüles subtropisches Klima in Chattanooga am Tennessee River. Spürbar die Ausläufer der Appalachen, niedrige Hügel und Bergrücken Candies Creek Ridge, Maus Creek Ridge und Blue Ridge um nur drei zu nennen. Vom Clarion Hotel Kontakt zu den lokalen Medien NBC, ABC, CBC, FOX und der Tageszeitung Times Free Press. Nur ABC war interessiert. Viele Reporter waren so auf Mord und Totschlag fixiert, dass sie oft vergasen, dass es auch noch lebende Menschen gab. Ich hatte beim Interview mit ABC bemerkt, dass bei diesem Schwülen Klima auch mein Sprachzentrum nicht so funktionierte.
22.7.
Vielleicht haben wir mehr Erfolg in Cleveland TN. Nach mehreren versuchen die Medien und Hotels zu involvieren stieß ich Ablehnung, so fuhren wir nun in die südlichen Applachen in Richtung Sylva NC. Das schwüle Klima, der Regen, dass alles ließen die bewaldeten Berge der Appalachen in einem vielfaltigen Grün erscheinen. Hwy.64/74 durchquerte den Cherokee NF am 150km langen Ocoee River entlang nach North Carolina dessen Landesgrenze wir bei km12174 erreichten.
23.7. Hwy.64 in Richtung Sylva. Die Appalachen sah man noch im Dunst der aufsteigenden Feuchtigkeit. Weiße Wolken stiegen an den grünen Hängen auf. Es war wieder ein Subtropisches Klima das meinen Freunden nicht behagte. Bei jedem Stop hatten wir beim Atmen ein Gefühl der Schwere auf den Lungen. Auf dem Great Smoky Mountains Expressway erreichten wir Sylva. Der erste Weg führte mich zum Sylva Herold. Der Reporter N.B. war interessiert und sagte mir ein Interview zu nachdem wir eine Unterkunft gefunden hätten.
Vom Best Western im 6km entfernten Dillsboro wurden wir eingeladen. Da ich schon eine Zusage vom Sylva Herold hatte, fragte man mich, ob ich vielleicht im neuen Quality Inn übernachten möchte, da dies dem selben Besitzer gehörte und man dort gute Werbung gebrauchen könnte. Das war kein Problem. So fuhren wir an Hwy.74 zum Quality. Ich rief den Reporter N. an und sprachauf den Anrufbeantworter. Eine Stunde später rief ich wieder an, Anrufbeantworter.
24.7.Wir radelten zur Zeitung. Anruf der Sekretärin bei N.B. Ich stand an der Rezeption. N. fühlt sich nicht wohl, bekam ich zur Antwort. Dann sagte ich, dass ich nur noch Heute in Sylva bin. Ein weiterer Anruf der Sekretärin. Nun er hatte heute zu viel zu tun. was ein Ar….

km 11308 St. Louis Illinois. Um 8.00 Uhr war noch nichts von Menschen an dem Wahrzeichen von St. Louise zu sehen. Wir waren am westlichen Ufer des Mississippi vor uns die Gewaltige Gateway Arge. Ich konnte dem Gestank von Urin der an den Stufen zur Arge herrschte nicht entfliehen, da ich durch die heftigen Hüftschmerzen nicht in der Lage war die Stufen zur Arge hoch zu steigen. Dazu muss man ab sagen, die Hüftprothese war schon einige Jahre mein Begleiter.

Gateway Arch St. Louis.

Truth or Consequences, Albuquerque, Amarillo, Oklahhoma, Tulsa, St. Louise, Nashville, 1020mi.Chattanooga, Tennessee. Waynesville NC. Blue Ridge Parkway, Skyline Drive. 772mi.

1-8.JuliCasper WY. Hwy.487/30 durchquerte die Laramie Range auf dem Weg nach Laramie WY. Interstate 80 to Cheyenne WY.I.25 to Denver CO, Colorado Springs CO. Pueblo Neu Mexico.8-9.Juli Holiday Inn in Las Vegas NM.10-11 Juli Holiday Inn in Truth or Consequences New Mexico.

Von Radium Hot Springs Hwy.93 nach Kimberly BC. Cranbrook; Autoreparatur (Verteiler). Von Cranbrook auf Hwy.3 Ost, nach Fernie am Elk River.

Do.25.6. Km6254Grenze Montana US. Wir kamen nach Whitefish Montana und wurden vom Hotel Pine Lodge eingeladen. Schlechte Nachricht, der Going to the Sun Highway war immer noch gesperrt.
27.6.Hwy.93 bis nach Missoula Montana. Interview mit KPAX-TV, KYSS-Radio. Missoulian und KECI-NBC kein Interesse. Von der Stadt Butte auf Interstate 90 nach Livingston. Dieser Abschnitt der Interstate90 war wohl landschaftlich s schönste Stück dieser Autobahn.
29.6. 5.30 Uhr wir starten in Livingston in Richtung Yellowstone NP. Im NP von Mammoth Hot Springs-Tower Roosevelt, Canyon Village, Upper Falls, Lower Falls, Noris Geyser Basin, Black Sand Basin, Yellowstone Lake, km7249wir verlassen am Südeingang den Yellowstone NP. Lewis Lake, Lawis River, Grand Teton NP. John D.Rockefeller, Jr.Memorial Parkway.
Jackson Hole. Hwy.26 nach Riverton.
30.6. Die Hüfte und das Knie schmerzen. Km7344 Jackson Hole. Kein Hotel, kein Campingplatz. Auf einer schönen Strecke nach Dubois. Hwy.26. über den Towoday Pass 9584feet.

Route: 1-22.Juni 2014.
Km2771Whitehorse, Alsaka Highway Richtung Nord nach Haines Junction. Hwy.3 (Haines Hwy.) nach Haines/Alaska. 244km Wow Strecke, davon 72km in Alaska. Km3095 Grenzübertritt nach Alaska. Chilkat River Delta und Chilkat Halbinsel. Mit der Fähre von Haines nach Skagwy/Alaska. Über den Whitepass, Klondike Highway. Carcross Desert befindet sich außerhalb Carcross und wir als die kleinste Wüste der Welt bezeichnet. Die Carcross Wüste misst ungefähr 1 quadratische Meile (2,6 km 2) oder 640 Hektar. Die Klondike Hwy.Süd führte uns noch einmal zum wunderschönen Emerald Lake. Alaska Hwy. nach Whitehorse.
Alaska Hwy. Richtung Süd, km3819, Abzweig auf die Cassiar Highway.
Hwy.37A nach Stewart und Haider Alaska. Zurück auf die Cassiar Hwy. Kittwanga auf die Yellowhead Highway. Die Highway führte zwischen den Hazelnut Mtn. und der Babine Range entlang.
Stadt Smithers, Edson, Edmonton, Von Red Deer HWy.11 nach Rocky Mtn. House. Weiter auf der David Thompson Highway-Saskatchewan Crossing, Icefield Parkway Baff NP. Bow Pass, Crowfoot Gletscher. Kookany
Highlights: Alaska Hwy. Hwy.3Haines Raod, City of Skagway, Klodike Hwy.Süd, Carcross Desert, Emerald Lake, Alaska Hwy. Cassiar Hwy. Stewart Hwy.

Klodike Hwy. South Fraser Lake

the next 5000km: Whitehorse, Fairbanks, Prudhoe Bay(Dead Horse) Dalton Hwy. Fairbanks, Denali NP. Anchorage, Kenai, Tok Alaska, Top of the World Hwy. Dawson City, Whitehorse.

27.4. Mit zwei gesponserten Tankfüllungen starten wir vom Holiday Inn in Butte auf der I.15 in Richtung Norden. Die Autobahn führte uns durch Hochland von Montana. Eine sanfte Hügellandschaft, die mit trockenen Gras bedeckt ist. Eine wunderschöne Landschaft die der Missouri River vor Tausenden von Jahren geformt hatte.
Der Missouri River, der wegen seines hohen Schlammanteils auch den Spitznamen „Big Muddy“ trägt, ist mit 4130 Kilometer der längste Nebenfluss des Mississippi River und der längste Fluss der USA, denn er ist länger als der Strom, in den er mündet.

Es geht nicht mehr! Die Wehwechen steigern sich von Tag zu Tag. Es ist keine Besserung in Sicht. Das Knie macht so viele Probleme. Die linke Schulter schmerzt jeden Tag mehr. Ich brauche medizinische Versorgung. Ich kann mir die Ärztliche Versorgung hier nicht leisten, Zahnprothese, Knieoperation und ein neues Hüftgelenk.
Ich habe den Rückflug für den 8.6.14 von Whitehorse nach Frankfurt gebucht.
Das heißt nicht, dass ich meine Mission nicht fortsetzen werde. Ich muss erst einmal alle meine Wehwechen ausmerzen. Dann werde ich meine alte BMW mit Beiwagen neu aufbauen, um damit die Mission “Never give up” fortsetzen.

Auszug 2014 April 22.
Auf uns zukommend, ein Büffel mit dichtem, dunkelbraunem Fell, das den Buckel des Vorderkörpers überzieht. Der Büffel läuft so nahe am Fahrzeug vorbei, dass ich in seine tief dunklen Augen sehen konnte. Nur gut, dass mein Team relativ ruhig blieb.

Nun die nächste Strecke die ich ins Auge gefasst hatte war: Sheridan, Billings, Livingston, Yellowstone NP. Bozeman, Butte, Missoula Montana.

Nach dem Besuch in Saloon No.10 fuhren wir aus der Stadt heraus in Richtung Spearfish Canyon. Plötzlich ertönte eine Polizeisirene hinter mir. Ich hatte vor lauter schauen ein Stopschild übersehen. Doch der Polizist war gnädig und blies es bei einer Verwarnung.
Wir fuhren wieder in den wunderschönen Spearfish Canyon. Man hatte eine total andere Perspektive in Laufrichtung des Baches, der sich durch die schmale Schlucht die vom Creek in Jahr tausenden geschaffen wurde schlängelte. Die wunderschönen Kalkstein Palisaden diese Bach-Schlucht waren älter als die des Grand Canyon.
Von der Stadt Spearfish, auf der Interstate 90 West nach Gillette Wyoming.

Bridal Fals, Spearfish Canyon, Wyoming, Spearfish Creek.Badlands.

Nun führte uns Hwy.385 weiter durch die Black Hills.
Wir wurden in Hill City vom BW Golden Spike eingeladen. Fuhren von dort zum wohl bekannteste Anziehungspunkt der Black Hills, Mount Rushmore National Memorial. Schon die Fahrt zum Monument war Landschaftlich Reizvoll. Wir umfuhren den Mt. Rushmore und sahen das Profil von George Washington. Weiter ca. 50Grad um den Berg herum sah ich schon die Silhouetten der in Fels gemeißelten vier Präsidentenköpfe, Abraham Lincoln, Theodore Roosevelt, Thomas Jefferson und George Washington.

Wir machen einen Abstecher in die Badlands (schlechtes Land). Der National Park, ist ein von tiefen, eng stehenden Erosionsrinnen zerschnittenes Gelände in ariden Gebieten. Wir waren in einer schönen aber unwirkliche Mondlandschaft.

Der Büffel von Fargo. Die Badlands.

Wir folgten dem Hwy.10 West. Schon nach einer Stunde waren wir in der Provinzstadt Fargo. Alles wie immer: Hotel suchen, Medienkontakt. Comfort Suites. TV, WDAY6 und Valley News.
Die Heilungsschmerzen im Mundbereich bekam ich mit einer Ibuflam800 unter Kontrolle.
11.4. Von Fargo nach Sioux Fall. 380km auf Interstate29 durch abgeerntete Felder. Vom BW Ramkota Anruf bei den Medien, Agus Leader, KELO TV, KSFY. Es war Freitag und da war man nicht mehr so interessiert Menschen zu helfen. Nur KSFY kam.
Nachdem man mir gesagt hatte, dass mein Auto für die nächsten 100tausend Meilen gut wäre, Spinnt in mir wieder der Gedanke nach Südamerika zu fahren. Doch erst mal einen Fuß vor den anderen. Nächste Station Rapid City in South Dakota.
Interstate90 West. Die Struktur der Landschaft änderte sich in Richtung Westen. Erst Ackerland, einst Prärie. Dann in Wogen ansteigendes Gelände mit scheinbar endlosen Grasflächen auf denen einst Millionen von Büffeln grasten. Einst Lebensgrundlage der Sioux.

3.4.2014 Lake Superior.

3.4.2014 Bei strahlendem Sonnenschein Fahren wir auf Hwy.61 von Thunder Bay in Richtung US-Grenze, die wir nach 45 Minuten erreicht hatten. Nach einer kurzen Zollkontrolle waren wir nun im Bundesstat Minnesota. Die Bezeichnung der Highway änderte sich nicht. Die 61 Richtung Süden folgte dem Ufer des noch zum Teil zugefrorenen Lake Superior. Es war eine Landschaftlich schöne Strecke die in Duluth aufhörte. Im dortigen Comfort Suite hatte man keinerlei Bedenken wegen meines Team, da es ja Servicedogs waren. Die Managerin sagte zu Rezeption buche ihn für zwei Tage ein, denn Morgen wird er nicht wegfahren können. Es war ja ok, doch fragte ich warum. Ein Schneesturm wird Duluth am späten Nachmittag erreichen und hält sich bis Morgen.
Ich telefonierte noch in der Lobby mit den lokalen Medien. Interview mit Duluth News Tribune. Gegen 16.30 fing es dann auch an zu Stürmen.

2014 April
1.April. Es fielen über Nacht 20cm Neuschnee. Die hilfsbereite Belegschaft vom Best Western Crossroads Motor Inn kümmerte sich um einen Zahnarzt Termin. Um 9.45 Uhr saß ich auf dem Behandlungsstuhl von Dr. Sidhu, den ich dann auch über meine Reise informierte.
Ich fragte den Doktor, ob es eine Möglichkeit gäbe die alte Zahnprothese noch einmal zu verwenden. Der junge Arzt schüttelte den Kopf und meinte, dass auch der letzte noch vorhandene Backenzahn nicht mehr zu überkronen wäre.
Er schaute sich die alte Zahnprothese an. Um eine neue Prothese zu bekommen sagte er, müsste man erst einmal die Reste (Zahn-Wurzel)der Zähne entfernen die die alte Prothese gehalten hatten.
Der Heilungsprozess würde zirka einen Monat in Anspruch nehmen. Wo ich da wäre, fragte er mich? Vielleicht schon in Alaska ich weis es nicht. Nun ich könnte die zwei Zähne ziehen und ein anderer Zahnarzt bräuchte dann nur noch einen Abdruck zu machen. Der Zeitaufwand um eine neue Prothese anfertigen zu lassen würde zirka eine Woche dauern.
Der eine Zahnstumpf war schnell aus dem Kieferknochen, doch der Backenzahn war widerspenstig und wollte nicht aufgeben. Dr. Siduh operierte gute zwei Stunden bis er das letzte Stück aus dem Kieferknochen entfernt hatte.
Der Zahn wollte nach 56Jahren nicht aufgeben. Der Wurzelkanal musste Stück für Stück entfernt werden. Immer mal Röntgen um zu sehen ob noch etwas im Kiefer steckte. Nach zwei Stunden wurde die Wunde zugenähte.
Die Behandlung hätte normal 500.Dollar gekostet. Ich bezahlte nur 100. Danke Dr.Sidhu.
Das BW Crossroads Motor Inn, gab mir noch einen zusätzlichen Genesungstag ohne das ich danach fragte.

Mackinac Bridge über den Lake Huron.

Ich hatte noch am 26ten ein Interview mit Sootoday.com, die Digitale Zeitung in Sault Ste Marie. Aber zu meinem Unglück konnte ich am 27ten nicht viel vor die Tür vom Holiday Inn Express, da es unaufhörlich schneite. Interview über Telefon mit der Tageszeitung Sault Star. Die Zeitung hatte von ihrer Tochterzeitung in London Ontario die Bilder übernommen.
Zurzeit stecke ich jeden Dollar in Benzin und Hundefutter. Ich halte mich mit den Frühstücksangeboten der Hotels aufrecht. Man! wenn ich nur von der Versicherung El Com.. in Argentinien, wenigstens das Geld bekommen hätte, was die Krankenhauskosten und Rechtsanwälte in den letzten 16 Jahre gekostet haben. Von Schmerzensgeld hatte ich nie etwas gesehen. Dann bräuchte ich mir keine Gedanken über die jetzige Situation meine Zukunft zu machen. Meine Freunde sagten ich solle froh sein, dass ich überhaupt etwas bekam. Ich sagte ja, die paar Dollar deckten nur ein drittel der Kosten ab, die ich hatte.

Wenn Euch meine Artikel und meine Mission gefallen haben, würde ich mich über einen Beitrag zu meiner Mission sehr freuen! Spenden Sie für “Never give up”.

If you have liked my Story and my mission, I would appreciate a contribution to my mission very much! Donate to "Never give up"

Ich kaufte Lebensmittel im Vorort von Quebec City Beauport. Es sollte für die Tage im hohen Norden sein. Von dem Wintertrip 2002 auf 2003 wusste ich, das die Lebensmittel dort oben nicht gerade billig waren. Erst nachdem ich alles gekauft hatte, fiel es mir brennend heiß ein, die Fähre! und nachdem ich im Internet nachgeforscht hatte, hätte ich mir selber in den aller wertesten beißen können! Ich hatte an alles gedacht, nur nicht, dass die Fährbetrieb bis Mai eingestellt war, kack!
Nun musste ich wieder einen neuen Routenplan erarbeiten. Wenn man die finanzielle Situation betrachtet, war es vielleicht gar nicht einmal so schlecht.
Hwy.73 Richtung Süden über die Monts Notre Dame zum Jackson Grenzübergang zu den USA. Ich bekam eine Aufenthaltsgenehmigung bis September. Durch die verschneiten, waldreichen Appalachen und deren Foothills Longfellow Mtn. Hwy.201south durch den Bundesstat Main bis nach Waterville, wo wir freundlich im Comfort Inn aufgenommen wurden. Gleich beim ersten Tanken in den USA rutschte mir ein freudiges Grinsen übers Gesicht. Eine Tankfüllung 80.US-Dollar. 60.-CAN Dollar weniger als in Kanada.
Wir fuhren nach Portland. Leider hatte ich mit den Hotels kein Glück. So trifteten wir weiter ab nach Süden bis Manchester in New Hamphire. Wir waren für zwei Tage im Holiday Inn Express für einen Spotpreis. Die Tageszeitung Union Leader schickte nur einen Fotografen. Und der TV Sender WMUR hatte gar kein Interesse. Man glaubt es kaum, aber wenn man telefoniert und man hat den Eindruck auf der anderen Seite des Telefons sitzt eine Schlaftablette, dann kann das nichts werden mit den News.
Der Winter hatte seine Stärke verloren und gab auf. 13.3.es regnete schon den ganzen Tag und Nachts wurde Schnee daraus. Ich hatte gedacht der Winter sei vorbei, Nada.
Vom Holiday Inn in Worcester Kontaktierte ich die Tageszeitung und TV. Interview mit Telegram&Gazette und Channel 3. Guter Bericht von Kim. Trotz der Titelseite keine Resonanz bei der Bevölkerung.
Ich zollte dem Winter noch einmal Tribut Ich rutschte mit dem Vorderrad weg.
Route ab Quebec. Hwy.173. Über die Appalachen. Grenzübergang US-Jackson. Vorgebirge Longfellow Mtn. Hwy.201Stat Main. City of Waterville, Portland, Winchester-NewHampshire, Worcester Massachusetts, Springfield-Connecticut.
Ich konnte mich einfach nicht entschließen Nach Boston oder New York zu fahren. Diese Hektik all diese Roboter und Zombies mir kraute davor. Ich muss weiter nach Westen. Dort wo es Menschen gibt.

Niagarafälle 26.2.2014

From the city of Guelph, we drove on 21.2. to the City of London ON.

At the Best Western Plus Lamplighter Inn we have the 23.2 on Sunday. a Night. On Friday 21.2 and 22.2 Saturday we were invited by the Comfort Inn. Contacting the local media. Interview with the London Free Press. 18.30Uhr with CTV London in the hotel lobby.

Route Jan. 2014:Gulfport, Mississippi, Mobile, Alabama, Tallahassee, Florida, Tampa, Key West, Florida.

all videos 2013 on the homepage.

Unsere weiter Route ist wie folgt:Amarillo-Texas, Lubbock-Texas, Abilene-Texas, San Antonio, Austin-Texas, Conroe-Texas, Beaumont-Texas, New Orleana-Louisiana.

The Needles. Canyonlands/Utah

Ich war noch nicht an der Delicate Arch, dass werden wir nachholen. Es war minus 22°C als wir, ja wir, das Team durfte mit, da sie Service Hunde waren. Also wir traten den für mich beschwerlichen Fußmarsch hoch zum Delicate Arch an. Die Landschaft bezauberte mich wieder. Wir stampften durch den Schnee und ich verlor ab und zu die Richtung, wenn ich einfach nur hinter Nanook und Chinook, die mich hinauf zogen hinterher marschierte und vergas meinem Team die Richtung anzugeben (rechts-links).
Zuerst waren wir in der ausgewaschenen Senke und schauten hoch zum Delicate Arch. Das Wasser, was sich in der Senke gestaut hatte, war zu Eis geworden und so war es kein Problem etwas näher, für ein Foto, an die Arch heran zu klettern. Dies genügt mir aber nicht. Wir gingen ein Stück zurück, und machten (kletterten)in einem Bogen um eine langgezogene Gesteinsformation. Mir tat…………………….

Noch einmal Arches NP in weis. Delicate Arch.Three Gossips, Parade of Elephan. Balanced Rocks.

Auszug Wir befanden uns nun auf einer Hochebene (Mesa) “Island in the Sky” das von Colorado und Green River eingeschlossen wird. Vom Aussichtspunkt Grand View Point Overlook schaute ich hinab auf das, so sah es von hier oben aus, Labyrinth aus pittoresken (malerisch) Gesteinsformationen. Diese Aussichten von verschiedenen Blickwinkeln rund 360Meter über den Naturkunst werken hauten mich vom Sockel: traumhaft genial, einfach geil.

Canyonlands NP. Grand View Point Overlook.

9.12. Die Temperatur in der Nacht fiel auf -25°C. Um 9.20Uhr fuhren wir vom Best Western Capitol Reef Resort auf dem Hwy.24 in Richtung Capitol Reef NP der am 18. Dezember 1971 eingerichtet, nachdem er bereits am 2. August 1937 zum National Monument ernannt worden war. Gewaltige rote Felsformationen aus Navajo Sandstein säumten unseren Weg in Richtung Osten. Auch waren immer gigantische Hoodoos zwischen den Berg und Felsformationen oder in diese mit eingebettet.

Highway 24 Capitol Reef NP

http://youtu.be/mdQ8zYRjJ5Y

Auszug:
Die Utah State Route 12, auch als A Journey through Time Scenic Byway bezeichnet . Sie beginnt an der Bryce Canyon Junction mit dem U.S. Highway 89 wenige Kilometer südlich von Panguitch. Dort waren wir abgebogen und zunächst in südöstlicher Richtung durch den Red Canyon im Dixie National Forest, bis zur Einmündung der State Route 63. Wir fuhren dann in den Bryce Canyon. Am 8.Dez. fuhren wir um 8.20 Uhr vom Bryce Village wir zurück auf den Hwy.12. Die 12 war mit festgefahrenem Schnee bedeckt. Außentemperatur 16°C. Die 12 verläuft an der Grenze zum Bryce Nationalpark und es waren noch einige schöne Hoodoos kurz vor Cannonville auf der rechten Seite zu sehen. Wir waren im weis von frischem Pulverschnee gekleideten Tal des Paria River.
Nach einem kurzen, in östlicher Richtung verlaufenden Abschnitt in Richtung Henrieville beschreibt die Strecke einen weiten Bogen in nordöstlicher Richtung durch den Nordteil des Grand-Staircase-Escalante Nationalmonument. Ich wollte das zum Escalante Petrified Forest State Park doch der starke Schneefall am gestrigen Tag lies uns nur bis zum Campingplatz kommen. Die versteinerten Bäume waren nicht zu erreichen. Ich war im ersten Moment etwas sauer, doch dann….wow!

Der Bryce-Canyon-Nationalpark liegt im Südwesten Utahs. Der Grund für die Ausweisung als Nationalparks ist der Schutz der farbigen Felspyramiden, der sogenannten Hoodoos, an der Abbruchkante des Paunsaugunt-Plateaus. Dieser Abbruch verläuft überwiegend nicht linear. Stattdessen haben sich nach Osten hin offene, halbkreisförmige Felskessel in das Plateau erodiert, die von der Nationalparkverwaltung als “natürliche Amphitheater” umschrieben werden. Wir fuhren erst einmal zum weitesten und höchsten Punkt dem Rainbow Point. Wir befanden uns zwischen 2400 bis 2700 Höhenmetern. Damit liegt der Bryce wesentlich höher als die nahegelegene Nationalparks Zion oder Grand Canyon.
Die Sonne stand noch im Süden somit hatte ich nicht zu viel Gegenlicht bei den Aufnahmen. Die nächsten Aussichtspunkte die wir anfuhren waren: Black Birch Canyon, Poderosa Canyon, Agua Canyon, Natural Bridge, Farview Point. Wunderbare Aussichtspunkte!
Die meines Erachtens schönsten Canyons sind Bryce Point, Inspiration Point sowie der Sunset Point die im ersten drittel des Parks liegen. Das größte dieser natürlichen Amphitheater ist der Bryce Point. Der Bryce Canyon wurde nicht durch einen Fluss gebildet. Er ist damit kein Canyon im eigentlichen Sinne wie zum Beispiel der Grand Canyon. Wind, Wasser und Eis erodierten die Kante des Plateaus zu großen Amphitheatern mit bizarren Felsnadeln, so genannte Hoodoos. Diese Felsnadeln erreichen eine Höhe bis zu 60 Meter. Die so entstandenen Amphitheater.Der Park wurde um 1850 von weißen Siedlern besiedelt und erhielt seinen Namen von Ebenezer Bryce, der sich um 1875 dort niederließ. Der Spruch von Ebenezer: Ein verfluchter Platz, wenn man eine Kuh suchen muss.
Am späten Nachmittag fuhren wir noch einmal zu den meines Erachtens schönsten und Eindrucksvollsten Felsformationen und Natursteingebilden, um sie im Sonnenuntergang zu genießen.
Ich hatte wieder einmal Dusel mit meinen Filmaufnahmen gehabt. Am 7.12 wäre es nicht möglich gewesen da es zu stark schneite.

Auszug 2013 Dez.

Im Vagabound Inn musste man also nur noch das Fax (Formblatt von UPs) auf das Päckchen kleben und es dem Fahrer von UPs übergeben.
Wir werden sehen.
Die Dokumente waren immer noch nicht vom Safeway in Williams im Hotel Best Western Abbey Inn eingetroffen. Sam rief dort an. Man hatte die Referenzschreiben erst am Montag mit der Post weggeschickt, das würde 2-3 Tage dauern.
Wir fuhren am Mittwoch den 4.12. von St.Georg über Hurricane auf Hwy.9 zum Zion National Park. Am Eingang des Parks war ich schon sehr froh, dass ich den Annual Pass am Grand Canyon gekauft hatte. Zion NP Eintrittspreis 25.-Dollar.
Wir befanden uns nun im Südwesten Utahs an der Grenze zu Arizona. Der Zion N.P. hat eine Fläche von 579 km² und liegt zwischen 1128 m (Coalpits Wash) und 2660 m Höhe (Horse Ranch Mountain
Zion ist ein altes hebräisches Wort und bedeutet so viel wie Zufluchtsort oder Heiligtum, welches oft von den mormonischen Siedlern in Utah benutzt wurde. Innerhalb des Parks befindet sich eine schluchtenreiche Landschaft mit zahlreichen Canyons, von denen der Zion Canyon und der Kolob Canyon die bekanntesten sind. Die Canyons sind aus 170 Millionen Jahre altem braunen bis orangeroten Sandstein der Navajo-Formation entstanden.
Ich hätte gerne einige Trails begangen, wie zum Beispiel den Pfad zu Angel's Landing, doch mein Team solange allein zu lassen wollte ich nicht.
So blieb nur der eine Waghalsige Pfad “Der Canyon Overlook Trail” Zum Teil nicht breiter als 20-30cm und nicht immer waren Geländer zum abfangen da.
Unter mir, sah ich den Virgin River der nicht weit von hier auf rund 2700 Meter Höhe entspringt und mündet 320 Kilometer weiter südöstlich in den Colorado River, nachdem er ein Gefälle von nahezu 2400 Metern durchlaufen hat. Dies macht ihn zu dem Fluss mit dem höchsten Gefälleanteil in Nordamerika.

http://youtu.be/hnxZLL9cbKM

Der Zion-Nationalpark kann nach seiner Geländeoberfläche in drei naturräumliche Einheiten gegliedert werden. Die Oberfläche der Felsplateaus liegt aufgrund seiner Höhe von mehr als 2000 Metern Höhe in der subalpinen Zone, die Canyons schneiden tief in die Plateaus ein, in ihnen erstrecken sich Ausläufer der Mojave-Wüste in den Park. Verbunden oder getrennt werden diese beiden Naturräume durch steile Felswände und kleine Seitencanyons, die je nach Ausrichtung völlig unterschiedliche Klimaverhältnisse aufweisen.
Nach der Checkerboard Mesa Verliesen wir den wunderschönen Zion Nationalpark auf Hwy.9 in Richtung Grand Canyon North Rim. In Mount Carmel in Richtung Kanab Hwy.89. Im Best Western Red Hills wurden wir eingeladen. Der Manager sagte mir, dass der Grand Canyon North Rim seit dem Schneefall am Wochenende geschlossen sei. Ich zog noch ein paar Erkundigungen ein. Das Grand Canyon North Rim fiel aus.

http://youtu.be/Rnw817HNzIshttp://youtu.be/0g0PTaSvHhwhttp://youtu.be/VlSpRmD1RQ4

2013 November

Von Silicon Valley, auf der Dombarton Brücke über die San Francisco Bay nach Stanford. Wie überall in dieser Region auch keine Hilfe der Hotels. Somit zahlte ich alles aus meiner Reservekasse. Es gab auch keine Campingplätze. Das einzige gute zu diesem Zeitpunkt was meine Referenzmappe bewirkte, ich bekam Rabatt.
Landschaftlich hatte die Bay Area wo wir gefahren sind, nichts zu bieten. San Francisco hatte, was das Flair einer Stadt betraf, sehr viel zu bieten. Ich hatte die Golden Gate ja schon drei Mal überquert, aber noch nie war ich länger als ein paar Stunden dort. Es hatte mich damals schon angewidert, dass die Menschen so Roboterhaft waren. Und jetzt wo ich längere Zeit in der Stadt verbrachte und intensiver die Menschen beobachtete hatte ich das Gefühl, das die Menschen total uninteressiert und gleichgültig miteinander umgingen. Zombies? Wir fuhren vom Presidio die bekannteste Straße in Frisco, die Lombard Street. Das Presidio in San Francisco, Kalifornien, ist ein historischer Militärstützpunkt in strategisch günstiger Lage an der Spitze der Halbinsel. Er liegt direkt am Golden Gate, der Einfahrt in die Bucht von San Francisco und ist der am längsten genutzte Militärstützpunkt in den Vereinigten Staaten.

SAN FRANCISCO

Die Lombard Street verläuft vom Presidio bis zum Telegraph Hill quer durch San Francisco. Der berühmte Teil der Straße liegt auf dem Russian Hill und erstreckt sich über lediglich einen Block zwischen Hyde Street und Leavenworth Street. An dieser Stelle war sie eine der steilsten Straßen der Stadt mit einem Gefälle von 27 Prozent, was für viele Autos und auch Fußgänger problematisch war. Daher wurde sie 1923 in Serpentinenform als Einbahnstraße (bergabführend) umgebaut.
Erst schieben und dann mussten Nanook und Chinook die Lombard Street hinunterlaufen. Die Bremskraft hatte schon mit mir und der Ausrüstung mehr als genug zu bewältigen.
Der Blick zwischen den Häuserfronten auf die ehemalige Sträflingsinsel Alcatraz, Fishermans Wharf, das Presidio und natürlich die Golden Gate, die schönste große Brücke der Welt. Fishermans Wharf ein großer auf Touristen getrimmter Vergnügungspark.
Wir fuhren drei Mal über die Golden Gate. Da ich keine Übernachtungsmöglichkeit fand, fuhren wir nach Sausalito. Eine wunderschöne Kleinstadt, die ihren Besuch wert war. Am nächsten Tag fuhren wir wieder die 20km zurück, besichtigten weiter San Francisco fuhren zum letzten Mal über die Meeresarm Golden Gate in Richtung San Rafael.
Ich hatte das Gefühl, die Kapazität der Batterien würde nicht reichen um bis zum China Camp State Park zu gelangen. Doch die Unterstützung reichte aus. Ich hatte sogar noch zwei Balken auf der Anzeige des Bike-Computers. Fünf Balken waren die gesamte Kapazität.

LOMBARD STREET

Aufseher des State Campingplatzes durften nicht, wollten nicht, sagten sie hätten Das Problem war ein anderes. Auf dem Campingplatz war kein Strom. Auch die auch keinen Strom. Am nächsten Morgen fuhren wir nach San Rafael, dort zum nächsten Starbucks um einen guten Kaffe zu trinken und die Batterien aufzuladen. “Weniger Kapazität, mehr Kraftaufwand”.
Die Ladezeit einer Batterie betrug bis zu 12 Stunden, wenn sie bis der letzte Balken auf dem Bikecomputer heruntergefahren war. Ich hatte zwei Ladestationen dabei und lud 5Std. In dieser Zeit erfuhr ich, dass wir durch das Lukas Valley, was sehr schön sein sollte nach Petaluma kommen könnten. Ich würde bestimmt eine Übernachtungsmöglichkeit in dem Dorf Nicasio finden.
Das würden meine Batterien, die nun weniger als halbvoll waren geradeso schaffen. In dem Dorf sagte man mir, gäbe es eine Käserei und eine Restaurant. Diese zwei Stationen waren in dieser Region sehr bekannt. Einer dieser zwei Möglichkeiten würde uns bestimmt weiter helfen, so sagte man mir.
Die Lucas Valley Road war zu dem auch als Biketrail ausgezeichnet, somit hatte ich alle Hindernisse und Eventualfälle beiseite geschoben. Es war eine Landschaftlich schöne Strecke mit einem steilen Anstieg in der Big Rock Ridge.
Vor dem Pass wurde der Lucas Hwy. schon sehr schmal und hatte kaum ausreichende Seitenstreifen. Doch der Verkehr hielt sich im Rahmen. Entlang am dahin plätschernden Nicasio Bach, durch Redwood kamen wir zum Ort Nicasio. Im Restaurant war der Chef nicht da, somit hatte keiner der Angestellten das Recht mir den schönen Rasenplatz hinter dem Haus anzubieten. In der Käserei sagte man mir, dass das Gelände um die Käserei einem Farmer gehört, der es verbieten würde dort zu zelten. Und da hatte ich das Problem Strom noch gar nicht erwähnt.
Ein junger man, im Gegensatz zu mir, haha, bekam das Gespräch in der Käserei mit und fragte nach meinem tun. James wollte uns helfen und rief Juli an. Ich hatte keinen blassen Dunst was James versuchte zu organisieren. Ich sah nur, dass es dunkel um uns wurde und ich hatte keine Lust mein Zelt wieder wie im China Camp im dunkeln aufzubauen.
James sagte, dass wir erst einmal zum Restaurant zurückfahren sollten. Konnte ich vielleicht doch mein Zelt im Garten aufschlagen? dachte ich mir. Im Restaurant erzählte James mir, dass seine Bekannte aus Petaluma in 15min. hier sei. Juli, arbeitete mit dem Chef des Restaurants sehr oft zusammen, da sie Hochzeiten organisiert.
Juli, ein “Hans Dampf” in allen Gassen, hatte schon auf dem Weg nach Nicasio in der Ortschaft herumtelefoniert. Keiner der Farmer gab uns einen Platz für unser Zelt. Es sah schlecht aus.
Blieb nur noch Petaluma. Ich fahre nicht nachts! Ich habe noch einiges für eine Hochzeit hier im Restaurant zu klären, dann packen wir dein Rad und deine Hunde in meinen Volvo, mein Bruder holt später deinen Anhänger. Nach dem Essen fuhren wir dann nach Pentaluma.
Noch am Abend brachte man mir den Anhänger vorbei. Danke James und Juli!
Am nächsten Morgen fuhren wir nach Santa Rosa und natürlich bei der Tageszeitung vorbei. Dieses Mal sagte man mir, ich hätte mich früher melden sollen. Warum sagt man nicht, wir haben kein Interesse, da meine Story nicht blutig genug ist. L.M.A.
Wir waren zwei Tage zu früh im Hotel Vagabond, doch machte es keine Probleme uns eine weitere Nacht zu sponsern.

GOLDEN GATE

http://youtu.be/SOYS4Mx4mYM

Wir verließen Santa Rosa am 9.11. Ich wollte nach Süden. Doch es kam wieder einmal anders. Überall Autostaus in Richtung Bay Area. Ich wich nach Osten aus. Ich lasse mich gerne von Bedingungen treiben. Ich weis, dass mein Schicksal vorbestimmt ist und so lass ich mich treiben.
Auf der Interstate 80 fuhren wir durch die wunderschöne Bergwelt der Siera Nevada. Hoch, über den Donner Pass nach Reno/Nevada. Wir waren nun auf dem Weg zum Yellowstone N.P.
Ab Reno, durch die Wüsten und Halbwüsten im Norden von Nevada. Endlose Weiten. Dabei denke ich, was würde passieren, wenn man das in naher Zukunft steigende Meerwasser mit riesigen Pipelines in die Wüste pumpen würde. Salz und destilliertes Wasser, ha, Meerwasser, was beim verdunstet zu destilliertem Wasser in die Atmosphäre steigen würde und ungesalzen auf die Erde als Regen zurück käme. Blödsinn, oder?
Zwei Tage durchfuhren wir trockene karge, steinige, sandige, Wüste. Es war zum Teil eine faszinierende Landschaft. Doch man musste hier schon geboren sein oder ein Individualist um hier leben zu können.
Mitten in dieser wüsten Gegend tauchten dann kleine Städte auf, die wie ich annahm,ihre Existenz der Spielsucht der Menschen verdankte, wie Winnemucca oder Elko. Von dem Ort Welis, Hwy.93 nach Twin Falls Idaho. Die Stecke wurde Felsiger. Große und kleine Findlinge die in Jahr Millionen von Wind und Regen rund, glatt geschliffen wurden prägten zum Teil das Landschaftsbild. Es wurde etwas grüner in Richtung Twin Falls/Idaho, durch die künstliche Bewässerung. Das Wasser stammte vermutlich vom Snake River der im Osten von der Stadt Idaho Falls sich tief in das Gestein gegraben und einen schönen Canyon geformt hatte.
Meinem gealtertem Team und mir, gefiel dies Art von Fortbewegung. Wir konnten nun Ziele erreichen, die mit dem Rad einfach zu weit zu fahren waren. Die Idee war ja folgende: dass Supportcar an einen bestimmten Punkt abzustellen. Meist in einer Stadt bei einem Hotel, um von dort in einem bestimmten Radius von zirka 300km die Landschaft zu erforschen und in Städten und Dörfern meine Story zu verbreiten. Ich konnte somit Landschaften durchfahren, wo ich hätte nie fahren können. Ich hätte Tage gebraucht um vielleicht eine eintönige Landschaft zu durchfahren. Diese Kraftaufreibenden Touren, hatte ich nun hinter uns gelassen.

Wir erreichten auf der Interstate 86/15 Idaho Falls. Dort erfuhr ich, dass die Straßen zum Yellowstone National Park geschlossen wurden, da der erste Schnee gefallen sei. Eine Woche zu spät, kack.
Wir fuhren nach Salt Lake City und kontaktierten über 30 Medien (Radio, TV, Zeitungen). Dann hieß es einen Tag warten und auf die “nicht kommende” Antworten zu warten.
Auch hatte ich bei 11 Hotels, am 11.11 “Helau” kein besonderes Glück und so fuhren weiter nach Süden, (treiben lassen). Es war schon dunkel, 17.30Uhr als wir in der Stadt Provo das Best Western Plus River Inn aufsuchten. Die Managerin honorierte unser tun. Kontaktierte den Besitzer und wir wurden eingeladen.
Die Tageszeitung Herold Provo Interviewte mich am nächsten Morgen. Gegen zwei Uhr kam der Fotograf somit war dieser Tag was das weiterfahren betraf gelaufen. Zwischenzeitlich erfuhr ich, dass es in der Nähe zwei Hospitäler gab, an denen Krebspatienten behandelt wurden.
Ich war etwas skeptisch was die Fahrten in die Hospitäler betraf, da ich schon am zehnten versucht hatte, im Davis Hospital in Salt Lake City/Utah bei einem Arzt von der Onkologie, im Bitner Building, meine Hilfe anzubieten. Diese aber respektlos abgelehnt wurde.
Ich wartete einen Tag, bis der Artikel in der Zeitung war. Jedoch wusste ich am Morgen des 13.Nov. nicht genau wie groß der Artikel war. Es war auf jeden Fall etwas über uns in der Zeitung.
Ich fuhr mit meinem Team zum Utah Valley Regional Medical Center. Schon an der Info wurde ich überschwänglich empfangen, was sonst nicht üblich war. Man zeigte mir den Artikel im Provo Herold. Wau! Eine gute, ausführliche top Story mit einem tollen Bild.
Man informierte Craig Nielson der auch für das andere Hospital wo wir hinwollten zuständig war. Craig sagte, dass es etwas zu kurzfristig sei um Patienten zu einem Treffen zu veranlassen. Wir vereinbarten, falls ich noch einmal nach Provo/Utah kommen sollte ihn rechtzeitig per Mail zu informieren, damit er etwas arrangieren könnte.
Es war verständlich und ich war auch mit der Aussage zufrieden und nicht wie im Davis Hospital einfach so ohne Grund abgefertigt zu werden.
Wir fuhren nun nach Sandy da wir in der dieser Stadt vom Residence Inn Marriott eingeladen worden waren. Der Gedanke war, dass viele Menschen erst am Abend Zeit hatten die Zeitung zu lesen. Wir am Morgen nach Provo zurück fahren werden und vielleicht auf diesem Weg ein paar Spenden zu bekommen.
Wir fuhren also am 14.1 um 7.00Uhr vom in Sandy, wieder 70km zurück nach Provo. Ich hatte keine Lust noch länger auf eine Antwort von den anderen Medien zu warten, denen ich wiederum zweimal gemailt hatte . Ich werde erst einmal den Versuch starten einen günstigen Zahnarzt zu finden und hoffe, dass der großartige Zeitungsbericht in der gestrigen Ausgabe des Herolds/ Provo mir dabei hilft.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich keine Lust hatte zum Zahnarzt zu gehen. Jeder weis, was das für ein schmerzhafter Schritt sein kann. Wenn ich aber nicht gehen würde, werde ich vermutlich in ein paar Tagen Schmerzen verspüren. Wie sagte mein Zahnarzt Klaus, erst wenn es weh tut sollte man gehen.

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PROVO HERALD Orginalbild konnte nicht übernommen werden.

Ich änderte schon wieder einmal unsere Route. Das ist auch ein Grund, warum ich keinen Partner dabei haben möchte. Mein Team, war mit dem was ich tue immer zufrieden.
Wir fuhren auf dem Hwy.6 nach Green River und weiter auf dem Hwy.191 weiter nach Moab/Utah.

Der 17.11.2013 ein Tag den ich nicht vergessen werde. Abenteuerlich, spektakulär, traumhaft! Wir fuhren zum Canyonlands National Park, eine der letzten relativ ungestört Bereichen des Colorado Plateau, eine geologische Provinz, die viel von der Colorado River und seinen Nebenflüssen umfasst. Von riesigen Sedimentgestein Einlagen Geschnitzt, diese Landschaft von Schluchten, Tafelbergen und tiefen Schluchten besitzt bemerkenswerte natürliche Funktionen, die ein Teil der einzigartigen Ökosystem der Wüste sind. Höhenunterschiede innerhalb des Parks reichen von 3.700 bis 7.200 Meter über dem Meeresspiegel.
Eigentlich war es ein Fahrfehler den ich begangen hatte. Ich wollte doch nur an den Canyonrannt um ein paar gute Videoaufnahmen machen zu können. Dann wurde der Weg aber so schmal, nicht viel breiter als 3m. Mit Umdrehen war da nichts, so blieb nur der Weg nach vorn.
“Ökologie war eine bemerkenswerte Geologie, die sichtbar war, überall in der felsigen Struktur des Canyons. Millionen von Jahren der Ablagerung und Erosion hinterließen Gesteinsschichten die das Leben in Canyonlands heute prägen und wo nur Wasser fließt, wenn es regnet.
Nur gut das ich den Expedition hatte, mit einem Auto mit normaler Bodenfreiheit hätte ich mich fest gefahren. Ich wusste nicht genau wo wir waren. Nur eines wusste ich, wir waren am West Rim. Im Schritttempo fuhr ich die steilen Serpentinen hinunter. Mir stockte manchmal der Atem. Links die Steilen Felswände. Rechts waren es nur Zentimeter bis zum Abgrund. Mehr als 80 Kilometer, zum großen Teil im Schritttempo, über einen “Weg” aus Sand und Felsen, schroffe Spuren mit bedrohlichen Engpässen.
Traumhafte Landschaftszenerie, mit einem Colorado River der sich in Millionen von Jahren durch das Sedimentgestein gefressen hatte. Einfach Geil!

http://youtu.be/5vyaM4T-Fww

Ich änderte schon wieder einmal unsere Route. Das ist auch ein Grund, warum ich keinen Partner dabei haben möchte. Mein Team, war mit dem was ich tue immer zufrieden.
Wir fuhren auf dem Hwy.6 nach Green River und weiter auf dem Hwy.191 weiter nach Moab/Utah.

Der 17.11.2013 ein Tag den ich nicht vergessen werde. Abenteuerlich, spektakulär, traumhaft! Wir fuhren zum Canyonlands National Park, eine der letzten relativ ungestört Bereichen des Colorado Plateau, eine geologische Provinz, die viel von der Colorado River und seinen Nebenflüssen umfasst. Von riesigen Sedimentgestein Einlagen Geschnitzt, diese Landschaft von Schluchten, Tafelbergen und tiefen Schluchten besitzt bemerkenswerte natürliche Funktionen, die ein Teil der einzigartigen Ökosystem der Wüste sind. Höhenunterschiede innerhalb des Parks reichen von 3.700 bis 7.200 Meter über dem Meeresspiegel.
Eigentlich war es ein Fahrfehler den ich begangen hatte. Ich wollte doch nur an den Canyonrannt um ein paar gute Videoaufnahmen machen zu können. Dann wurde der Weg aber so schmal, nicht viel breiter als 3m. Mit Umdrehen war da nichts, so blieb nur der Weg nach vorn.
“Ökologie war eine bemerkenswerte Geologie, die sichtbar war, überall in der felsigen Struktur des Canyons. Millionen von Jahren der Ablagerung und Erosion hinterließen Gesteinsschichten die das Leben in Canyonlands heute prägen und wo nur Wasser fließt, wenn es regnet.
Nur gut das ich den Expedition hatte, mit einem Auto mit normaler Bodenfreiheit hätte ich mich fest gefahren. Ich wusste nicht genau wo wir waren. Nur eines wusste ich, wir waren am West Rim. Im Schritttempo fuhr ich die steilen Serpentinen hinunter. Mir stockte manchmal der Atem. Links die Steilen Felswände. Rechts waren es nur Zentimeter bis zum Abgrund. Mehr als 80 Kilometer, zum großen Teil im Schritttempo, über einen “Weg” aus Sand und Felsen, schroffe Spuren mit bedrohlichen Engpässen.
Traumhafte Landschaftszenerie, mit einem Colorado River der sich in Millionen von Jahren durch das Sedimentgestein gefressen hatte. Einfach Geil!

DOUBLE ARCHE

18.11. Arches National Park
Ich war schon zwei Mal im Arches Nationalpark der sich mit seinen über 2000 Arches, der größten Konzentration an natürlichen Steinbögen (engl. arches) in meine Erinnerungen eingefressen hatte.
Die durch Erosion und Verwitterung, d.h. Wind und Regen immer wieder neu erstehenden und ständigen “neu wechselnden” Landschaftsformen faszinierten mich einfach.
Im Parkgebiet (300km²) war in den letzten Jahren enorm viel, getan worden um das Ökosystem zu erhalten. Gehwege waren neu bzw. verbessert worden, damit unvorsichtige Touristen nicht auf den empfindlichen Pflanzen herum trampelten. Die empfindlichen Pflanzen brauchen zum Teil Jahre um wieder zu wachsen, beziehungsweise sich von dem Fußtritt wieder zu erholen.
Der Park liegt im Norden des Colorado Plateaus auf einer Höhe von rund 1500m und ist vom Wüstenklima geprägt. Um die faszinierenden und zum Teil gigantischen Ausmaße der Sandsteinbögen zu sehen, läuft man auf gut ausgebauten Wegen, zu diesen von Bildhauer Natur gearbeiteten Kunstwerken, wie Landscabe Arche, Delikate Arche, Doppel Arche, North und South Windows. Diese Felsformationen haben auf mich eine magische Ausstrahlung.

http://youtu.be/c7jAvwBWQ8k

Wir waren dreieinhalb Tage in dieser faszinierenden Welt und fuhren am 19 Nov. auf Hwy.191 in Richtung Süden zu den Gooenecks, das ich auch wieder nicht auf dem Drahtesel gesehen hätte. Der Goosenecks State Park ist ein State Park im Südosten des US-Bundesstaates Utah, nicht weit entfernt von Mexican Hat und dem Monument Valley. Vom Aussichtspunkt (welcher sich in ca. 1.500 m Höhe befindet) kann man einen Blick auf den San Juan River werfen, der sich im Verlauf von Millionen Jahren inzwischen gut 300 m tief gegraben hat. Der Fluss windet sich auf einer Länge von 8 km vor und zurück und legt dabei gerade einmal eine Luftlinie von 1,6 km zurück.

Anders als bei den meisten State- und Nationalparks gibt es hier kein Visitor Center. Dafür ist der Zugang zum Aussichtspunkt allerdings auch kostenlos. Am Aussichtspunkt befinden sich ein paar einfache Tische und Bänke für Picknick sowie Toiletten. Aus der Vogelperspektive sehen die Gebilde, die der San Juan River geschaffen hat, wie Gänsehälse aus, deshalb der Name Goosenecks State Park.
Zwei Autostunden später fuhren wir am Nachmittag in das Monument Valley ein. Das Valley wird verwaltet von der Navajo-Nation-Reservation und liegt in der Nähe der Ortschaft Mexican Hat in Utah. Die Ebene liegt ebenfalls auf dem Colorado Plateau an der südlichen Grenze des US-Bundesstaates Utah zu Arizona und liegt auf einer Höhe von fast 1900m. Das Valley ist in der Hauptsache bekannt durch seine Tafelberge und diente bereits vielfach als Kulisse für Western-Filmen. John Wayne ritt hier mit seiner Kavallerie und kämpfte gegen Apachen, die nie in diesem Landstrich waren.
1987 wo ich zum ersten Mal hier war, waren hier weder Aussichtsplattformen, Restaurant, Hotel noch konnte man in das Valley mit dem Auto fahren. Das war jetzt anders. Der Kommerz hatte auch hier zugeschlagen, allerdings indianisch. Die Navaho (ich schreibe es so wie die Navajo es schreiben würden) waren schon immer in diesem Gebiet der USA. Kein “weiser” Mann brauchte in der Historie dieses Gebiet für seine Rinder/Schafe. So wurden die Navaho nicht wie viele andere Indianerstämme in Reservate gesteckt die hunderte von Meilen von ihrem ursprünglichen Lebensraum entfernt waren und sie dort jämmerlich zu Grunde gingen.
Die Temperaturen im Monument Valley variieren zwischen −3 °C im Winter und durchschnittlich 30 °C im Sommer. Niederschläge, Temperaturunterschiede sowie der Wind haben wesentlich dazu beigetragen, die heutige Landschaft zu formen.

In den letzten 50 Millionen Jahren arbeiteten Wind, Regen und Temperaturen daran, die Oberfläche des Plateaus zurückzuschälen. Der Vorgang des einfachen Abtragens der sich abwechselnden harten und weichen Gesteinsschichten schuf die gewaltigen Tafelberge (zum Beispiel „Raingod Mesa“, „Thunderbird Mesa“), die bis zu 300 m hoch über die Hochebene des Colorado-Plateaus ragen und charakteristisch für die Landschaft des Monument Valleys sind. Die im Englischen Butte genannten Spitzkuppen inspirierten zu charakteristischen Eigennamen wie Elephant Butte, Camel Butte, Drei Schwestern (Three Sisters) oder Totempfahl (Totem Pole). Die bekanntesten sind die beiden Mitten Buttes (mitten engl. für ‚Fausthandschuh‘) und der Merrick's Butte.
Das Wetter spielte nicht so richtig mit. Der Lichteinfall war nicht gut um Aufnahmen zu machen. Doch in der Abenddämmerung konnte ich noch ein paar schöne Aufnahmen machen.

http://youtu.be/NJV8bfz2D3o
Die Navajo, auch Navaho oder Diné genannt, sind mit rund 332.100 Stammesangehörigen das zahlenmäßig zweitgrößte aller indianischen Völker in den Vereinigten Staaten. Vergleicht man sie aber mit anderen Stämmen, so stellen sie bei der Zahl derer, die sich beim US-Zensus von 2010 ausschließlich mit einer einzigen Stammeszugehörigkeit identifizierten und nicht gleichzeitig noch mit anderen Stammesgruppierungen oder dort abgefragten Rassen oder Zugehörigkeiten, den größten Anteil. Das Wetter wurde schlechter. Wir passierten das Grenzgebiet in Utah und kamen zum Lake Powell. Der Lake Powell liegt rund 350 km nordöstlich von Las Vegas im Grenzgebiet von Utah und Arizona. Er entstand Mitte der 1960er Jahre durch Aufstauung des Colorado an der Ostseite des Grand Canyon. Niederschlagsarme Jahre und eine verstärkte Wasserentnahme lassen den Wasserpegel des Sees seit Jahren stetig sinken. Die Referenzschreiben die ich in einer Schreibmappe mitführte, wurden in vielen Hotels in der Stadt Page nicht einmal angesehen, mit einer Ausnahme das Roadway Inn.
http://youtu.be/jWrKuy_f5eEhttp://youtu.be/Y6wChU0MbcA

Wir fuhren auf einer Nebenstrecke durch das Sonoma Valley. Die Straße bestand nur auf Flickwerk. Sehr eng und kurvenreich. Wenn ich aber einmal Zeit hatte und mich nicht auf den Verkehr oder auf die Straße konzentrieren musste, dann sah ich Berge und Hügel die bedeckt von Weinstöcken waren.
In Sonoma wurden wir von Kendall Comfort G.M. vom Best Western Plus eingeladen.
Am nächsten Tag wahr ich Enttäuscht. Nicht nur von der Landschaft die nach den Weinbergen nur noch trostlose Hügel zu bieten hatte. Nein auch von den Zeitungen im Napa Valley, die keinerlei Interesse zeigten.
Schraubte ich meine Erwartungen etwa zu hoch? Auch waren auf dieser Strecke keine Hotels zu finden, von denen ich ein Referenzschreiben hatte. Von der Stadt Napa fuhren wir auf dem (Freeway)Hwy.29 nach Vallejo. Weiter über die Brücke die den Carquinez Wasserstraße überspannt auf die San Palo Ave. die wir bis Oakland befuhren. Camping war auch nicht, so musste ich wieder einmal den Notgroschen hervorholen und in einem Preiswerten Motel übernachten. Am 30.10. fuhren wir von Berkeley nach Oakland. Die knapp 100km am gestrigen Tag waren in meinen Hüften, speziell an meiner Hüftprothese zu merken. Ein leichter monotoner Schmerz war zu spühren. Ich versuchte am Jack London Square, in Oakland, zu den von einem Eisenzaun abgeschirmten Fox TV-Sender zu kommen. Außer einer Kamera und einer Klingel mit Sprechanlage war da nichts. Die Dame von der Rezeption ließ mich nicht rein. Erst nachdem ich eine halbe Stunde vor dem Tor mit den Mitarbeitern des TV´s gesprochen hatte, meine Dokumente in die Kamera hielt erbarmte man sich und öffnete das Tor.
Doch wer da glaubte, ich wäre nun im Sender, glaubte falsch. Man ließ mich nicht einmal zur Rezeption, man hatte die Glastür verschlossen. Man gab mir nur eine Telefonnummer und die Dame die mir den Zettel übergab, strafte mich mit Blicken.
Wir fuhren weiter und suchten ein Hotel das mit mir zusammenarbeiten sollte.
Im Executiv Inn fand ich gleich einen G.M. (General Manager) der bereit war mit uns zusammen zu arbeiten.
Zwei Stunden später, nach dem ich bei dem meist gesehenen Sender in der Bay-Region (Oakland, San Francisco) Fox KTVU2 nur die Telefonnummer bekommen hatte, war Sid Ferhang (Kameraman) von diesem Sender im Executiv Inn und ich gab ein gutes Interview. Es würde heute Abend ausgestrahlt werden meinte Sid. Und da es gut war, bestimmt für drei Minuten. Wir werden sehen.

Yosemite Valley, Halfdom, Yosemite Falls.

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http://youtu.be/SnSdbLNyPvE

Wir erreichten Reno am Vormittag des 21.10. und fuhren zum Washoe Hospital, dass namentlich nicht mehr existierte. Das Hospital, wo ich damals zu Krebspatienten gesprochen hatte, hatte den Besitzer gewechselt und somit auch das Marketing. Ich wurde schon an der Information von den Sicherheitsbeamten hinausbefördert. Erst später wurde mir klar warum.
Ich suchte die Tageszeitung Reno Gazette Journal auf. An der Rezeption erfuhr ich, dass ein Schusswechsel in einer Schule war, an dem ein Lehrer getötet wurde. Es waren alle Reporter mit diesem Fall beschäftigt. Ich bekam noch die Mailadresse von Brain Duggen. Im werde ich schreiben. Es ist schlimm wenn so etwas an einer Schule passiert . Man hat Mitleid mit den Angehörigen und kennt sie gar nicht. Die Behörden halten sich in Stillschweigen über den Tatvorgang. Den Namen des Schützen halten sie zurück. Es war dieses Mal zu verstehen, dass keine Zeit für unsere Story war.
In der TV-Station Fox11 nahm sich trotz allem P.J.Connolly (Editor) etwas Zeit, um mich anzuhören. Er erklärte mir, dass alle Berichterstatter in der Sparks Middle School wegen des Schusswechsels wären. Ich sollte ihn aber bitte Morgen anrufen. Ich versuchte im Spielcasino Atlantis eine Übernachtung zu bekommen. Ellen Polland kam nach Rücksprache mit ihrem Manager zurück und meinte sie wären Heute ausgebucht.
Wir fuhren weiter in das 26Meilen entfernte Carson und wir hatten schon beim ersten Versuch Glück. Wir wurden im Holiday Inn aufgenommen.
22.10.2013 7.40Uhr
Meine Planung war: Vom Holiday Inn hoch zum Lake Tahoe und diesen See zu umrunden. Man sollte nicht planen! Ich hatte versucht einen Platz in der Nevada Parade zu bekommen, den ich auch bekam, ohne das wir wirklich in der Parade waren.
Der Platz war zwischen den letzten Gruppe und dem Aufräumkommando. Von einem Polizisten der uns anhielt um uns eine Spende zu geben, erfuhr ich, dass die letzte Gruppe Schützen waren und alle paar Minuten herumballerten. Mein Team steht bei mir im Vordergrund und dieses Geballere konnte ich Nanook und Chinook nicht antun. Somit war die Parade für uns gestorben. Die Einladung vom Best Western Carson Station Hotel Casino lehnte ich jedoch nicht ab.
Interview mit der Tageszeitung Nevada Appeal.
Ich war froh, dass die Hilfsbereitschaft der Nordamerikanern so groß war. Ich könnte mit den 13.- Dollar die ich jeden Tag zu Verfügung habe nicht lange existieren. Zumal ich jetzt noch ein Support Car habe.

http://youtu.be/SnSdbLNyPvE

Crater Lake / Oregon.

http://youtu.be/tImpZ4qevzshttp://youtu.be/C4HfZtR-S44

640.2km Rundfahrt durch Oregon.
Wir starteten vom Quality Inn in Springfield. Durch die Stadt Eugene, Capitol des Lane Countys. Hwy.99. nach Corvallis. Am Montag kontaktierte ich vom Hotel Days Inn die Tageszeitung Daly Townsman. Nach dem Interview fuhren wir nach Albany um einen Zahnarzt aufzusuchen, der mir von dem Reporter Empfohlen wurde.
Sekunden bevor wir das Comfort Suites Hotel in Albany erreichten, krachte es vor uns. Ein leerer Viehtransporter war noch nicht ganz auf die Hauptstraße eingebogen, da rammte sich ein PKW in die Seite des Transporters.
Am 8.10.13 fuhren wir in Albany zum Zahnarzt. Ich bekam keine gute Nachricht von Dr.Grey Renyer. Der Stiftzahn fand keinen Halt mehr, da der Haltezahn verfault war. Er klebte die Krone ein und meinte, dass diese auch nicht lange halten würde. Es würde 5-6 Wochen dauern, um alles zu richten.
Der Himmel war stark bewölkt, wie meine Stimmung nach dem Zahnarztbesuch. Jetzt habe ich jeden Tag meine Zahnprothese einzukleben. Das war Kacke! as “Alter“hatte wieder zugeschlagen,haha.
Wir fuhren wieder zurück nach Corvallis. In der 54Tausend Einwohnerstadt im Benton County waren wir heute auf der ersten Seite der Lokalzeitung Gazette Timmes, somit hoffte ich auf ein paar Spenden.Nichts, gar nichts. Gar nichts darf ich nicht sagen, dass Comfort Suites sponserte die Nacht und ein Market Essen und Trinken.
Wir durchfuhren weiter das Willamette Valley. Hwy.99West, zwischen der Coast Range im Westen und der Cascade Range im Osten.
Sonnenschein, doch kalter kräftig bis heftiger Gegenwind. Der Herbst hielt Einzug. Die Blätter der Bäume wechselten langsam ihre Farben. Die Felder waren schon abgeerntet, gepflügt und geeggt.
Der Versuch den losgelösten Karkassen der Lkw-Reifen auf dem breiten Seitenstreifen auszuweichen, war nicht immer von Erfolg gekrönt. Keine Glassplitter oder sonstiges hatten mir bislang einen Plattfuß beschert, nur die spitzen Drähte der Karkassen bohrten sich immer tief in die Reifendecken.
Von dem Ort Monmouth nach Independence auf dem Hwy.51 und Hwy.22 nach Salem wo wir schon im Comfort Suite erwartet wurden.
Interview mit dem Statsman Journal am 10.10. Anschließend fuhr ich noch imBüro der Tageszeitung Statesman Journal vorbei, da ich heute Morgen bei dem Interview etwas vergessen hatte mitzuteilen. Ich sprach auch mit Personen in der Rezeption der Zeitung. Die Damen vom Empfang empfohlen mir doch zum Hospital zu gehen, dort wäre man sehr aufgeschlossen für solche Geschichten.
So fuhren wir zum Salem Cancer Institute. Dort sprach ich mit Andi Petrone. Ich fragte ob ich hier etwas bewirken könnte? Es wäre sehr Kurzfristig meinte sie, doch am Samstag wäre ein “Breakfirst for a Cause” im Restaurant Applebees, dort könnte ich zwar keine Ansprache halten, doch von Tisch zu Tisch gehen und mit den Personen sprechen. Dort würden auch viele Cancersurvivors (Krebspatienten) sein.
Das werde ich mir nicht entgehen lassen, sagte ich zu Andi.
Bis Samstag waren es aber noch zwei Tage und ich musste erst einmal Übernachtungsmöglichkeiten finden. In der Travelodge fanden wir Hilfe für die erste Nacht.
Am Freitag dem11ten war leider nichts in der Zeitung, was mir die Suche einer kostenfreien Übernachtung erschwerte.
Am Samstag den 12.10 als wir bei strömendem Regen zum nächsten Starbucks Cafe fuhren (Lieblingskaffee) sah ich dort, ein kleines Bild von uns auf der ersten Seite des Statesman Journal, dass auf unsere Story hinwies. Ich schlug die Seite auf. Ein großes Bild mit einem Bericht war dort zu sehen und auf einer weiteren Seite, wurde die Story fortgesetzt. Geil! einfach Geil!
Um 8.00 Uhr waren wir im Restaurant. Kathy Wolfe die Organisatorin war angenehm überrascht von meinem Besuch. Ich schenkte Kaffee aus, dabei unterhielt ich mich mit den Gästen. Mit einer Dame ganz besonders. Bei der Diagnose Brustkrebs hatte sich sich schon aufgegeben, und total von der Außenwelt zurückgezogen. Bei unserem Gespräch schöpfte sie wieder Hoffnung. Genau dass ist es, was ich möchte. Ich möchte ein Hoffnungsträger sein, ein Beispiel für andere Menschen.
Solche Gespräche verleihen mir wieder Kraft um diesen Trip fortsetzen zu können. Ich weis nicht genau, was ich in ihnen auslöste, doch es war grandios. Nach dem Zweistündigen Programm bekam ich noch einige Spenden und wir fuhren los in Richtung Westen auf dem Hwy.22 nach Dalles, wo wir im Riverside Inn übernachteten.
Am Sonntag bei strahlendem Wetter (Ich war schon ärgerlich über mich, da ich das Sonnenschutzmittel im Supportcar gelassen hatte) fuhren wir hoch in die Coast Range und weiter nach Lincoln City am Pazifik.
Die Stadt Salem hatte hervorragende Fahrradwege, was ich in Lincoln City und Newport vermisste. Als Biker durfte ich aber nicht vergessen: das die Oregon Coast Bike Route kein Fahrradweg war! Man hatte die zum Teil nicht vorhandenen Seitenstreifen am Hwy.101 als “Oregon Coast Bike Route” auszeichnet, doch wie schon erwähnt, es war kein Fahrradweg und besonders gefährlich.
Der Hwy.101 lehnt sich eng an die Küste. Wunderschöne Buchten und kilometerlange saubere Strände. Kurzer aber schöner “Byway” (Nebenstrecke) der zum Teil nur in eine Richtung führte. Dort bestand keine Gefahr überrollt zu werden.
Zum großen Teil ausreichender Seitenstreifen auf der Hwy.101 von Lincoln City nach Newport.
Wir hatten kein Glück mit einer Unterkunft in Newport. So fuhren wir weiter über die Yaquina Bay Bridge und weiter an langen weis-sandigen Stränden, bis in den Ort Waldport. Nur einige Meter vom Strand, nicht weit im Pazifik waren große, von Guano weis übersäten Felsen zu sehen. Diese Rocks wurden von zahlreichen Seevögeln bevölkert. Man sah Pelikane wie sie Jagd auf Fische machten. Schön einfach nur schön.
Ab Newport wurde der Seitenstreifen sehr schlecht und dort wo es am nötigsten wäre (in Kurven, Brücken) waren erst gar keine Seitenstreifen vorhanden.
Von Florence fuhren wir wieder auf dem Hwy.126 über die Coast Range nach Eugene. Über 100km an einem Tag, dass war zu viel. So bogen wir auf den Noti Loop zum gleichnamigen Ort ab. In dem Ort war ein großes Sägewerk, dass 24Stunden Bäume zu Balken und Brettern verarbeitet. Die Geräusche aus dem Werk waren nicht gerade leise.
Im “Noti Pub” fragte ich nach einem Platz für mein Zelt. Mike ein ehemaliger Navisoldat sagte mir sofort zu, dass ich auf seinem Grundstück zelten darf.
Im dunkeln schlug ich mein Zelt zusammen. Ich hatte noch einen dicken Kopf vom Vortag, so fiel mir das Bücken etwas schwer,haha. In der Hoffnung noch eine weibliche Eroberung zu machen, gingen Mike und ich am gestrigen Abend noch einmal in den Pub. Es blieb bei dem Eroberungsgedanken und bei einigen Glas Bier.
In Eugene versuchte ich am 17.10 noch einmal mit dem Fernsehsender abc und der Zeitung Register Guard Kontakt aufzunehmen. Kein Interesse.

422km. Rundfahrt durch Skagit und Snohomish County.

Hwy.99 führte uns zur schönen Hafenstadt Edmonds am Puget Sound. Vom Hotel Best Western Plus Harbor Inn wurden wir eingeladen.

Am Morgen hatten wir zwei Interviews mit dem Edmonds Beacon und My Edmonds News.

Tagelang schwerer Regen und heftiger Wind bis zu 70km/std. Weiter auf der Hwy.99 nach Everett.

Mein Stiftzahn an dem meine Zahnprothese befestigt ist, hatte sich wieder gelöst. Mit festem beißen war nichts mehr. Einen Tag später löste sich die Krone von meinem Backenzahn. Ich wollte sowieso abnehmen, haha.

1.Oktober heute hat meine langjährige Freundin Regina Geburtstag. Ein Mensch auf den ich 100pro zählen kann.Hwy.9 über Marysville nach Airlinton. Von dort über den Sentenial Trail in Richtung Norden.

Highway 11 "Der Cuckanut Drive".

Hwy.538 Mount Vernon, Burlington, das Highlife auf diesem regnerischen Trip: der Chuckanut Drive Bellingham.
Die wunderschöne ca.30km lange Küstenstraße führt durch dichten Wald. Durch das feuchte Klima bekommt der Wald einen Dschungelartigen Charakter. Fichten und Eichen und andere Baumarten sind mit Moosen und Flechten überwuchert. Farne und andere Bodenpflanzen bilden ein dichtes nicht zu durchdringendes Unterholz. Wunderbare Blicke auf die Samish Bay oder die vorgelagerten Inseln in der Cuckanut Bay.

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Am 18.9. waren wir Grenzübergang in der Nähe von Abbotsford. Nach dem ich einige Fragen beantwortet hatte, bekam ich ein Einreisevisa für 6Monate.
Wir waren nun in Washington Staate/US. Auf der Hwy.9 fuhren wir dann nach Sedro Woolley.
In dieser Kleinstadt haben wir am 3.10. einen Vortrag vor dem Rotary Club Sedro Woolley.

15.9. Terry Fox Run in Kelowna.

Am 9.9 verließen wir die Kordyban Lodge in Price George.
Highway 97 South. Ich fahre fast die selbe Strecke zurück, die wir zu Anfang unserer Reise mit dem Fahrrad gefahren waren. Ich war sehr überrascht, als ich sah, was wir hinter uns gebracht hatten.
Ich hatte die Hoffnung, dass man uns in den Hotels wo wir kostenfrei übernachtet hatten, vielleicht noch einmal hilft. Doch leider waren diese Hotels alle ausgebucht.?
15.9. Terry Fox Run in Kelowna.

Man hatte sich sehr, sehr viel Zeit hier im Krankenhaus genommen um den ADAC in Kenntnis zu setzten. Der Arzt vom ADAC, Dr. Fischl, hatte tolle Arbeit geleistet, doch auch er stieß hier an der Universitätsklinik, auf die “Schnelligkeit” der Krankenhaus-Administration.
Bis er das “fit to fly” und alles was damit zusammen hängt bekam, verging einige Zeit. Dazu muss man erwähnen, das es nur ein schmales Zeitfenster gab um Personen telefonisch zu sprechen. Denn es sind 9 Stunden Zeitdifferenz. Nur gut, dass der ADAC 24Stunden zu erreichbar ist. Hätte sich Julie Dhaliwal die Managerin vom Mental Health+Addiction nicht einige Male persönlich sich meinem Fall angenommen, einiges in die Wege geleitet und auch Telefonate nach Deutschland geführt, ich glaube die hätten mich vergessen.

Auch hatte Julie dafür gesorgt, dass ich eine Kopie meines Falls bekomme, worum ich schon nach einigen Tagen im Hospital fragte. Ich wollte ja wissen, was mit mir los ist.
Heute am 30.8. habe ich nach 25 Tagen die Kopien bekommen.
Vom ADAC aus, war am 28.8.so weit alles klar, was den Flug nach old Germany betrifft. Transport nach Vancouver wird er Anteilmäßig und das ist mit einem großen Fragezeichen verbunden, übernehmen. Nur gut, dass ich Bekanntschaft mit dem Rotary Club Yellow Head gemacht habe.
Bei der Condor weis man auch Bescheid.
Ich “muss” am 4.9 aus der Lodge, da am 3.9 die Beobachtungszeit abgelaufen ist. Auch werde ich noch in Unklaren gehalten ob die Kosten von der Reisversicherung des ADAC von der Kordyban Lodge übernommen werden.
Das Bett im Krankenhaus, hätte ungefähr Dollar 1000.-pro Tag ohne Behandlung gekostet. Mir ist Angeboten worden, dass ich auch während der Beobachtungsphase im Hospital bleiben können. Das wären dann über Dollar 30.000.-gewesen.
Dies wollte ich aber nicht. Erstens, wegen meines Teams, und zweitens um die ADAC Mitglieder bzw. die Versicherung nicht unnötig zu belasten. Ich hatte in Erwägung gezogen, als “out patient” wie das hier genannt wird in ein Hotel zu gehen. Das hätte den ADAC viel weniger gekostet. 100.- pro Tag.
Charlene Laferdy, die betreuende Sozialarbeiterin aus dem Hospital, stellte den Kontakt mit Charlene der Managerin von der Kordyban Lodge, der Canadian Cancer Society her. Und Charlene willigte ein, mich in der Lodge aufzunehmen. In der Lodge werden normalerweise nur “out patienten” mit einem Familienmitglied aufgenommen, die von Außerhalb von Prince Georg kommen. Solange, bis die Therapie im Cancer Hospital beendet ist.
Hier zahlt man nur 44.- das wäre für die ADAC Reiseversicherung ein Kostenaufwand von ca. 1500.- im Gegensatz zu 30.000.-
Die Fluggesellschaft Condor setzte sich mit dem ADAC in Verbindung. Denn, wenn ich liegend hätte transportiert werden müssen, hätte ich von Seattle fliegen müssen. So informierte sie, die Sonderreservierung und von dieser habe ich bis dato nichts gehört.
28.08.13 Mail von der Condor Airlines
Die Condor hatte sich informiert, der ADAC kennt die Vorgehensweise und wird sich mit den entsprechenden Kollegen unsers Sonderservices in Verbindung setzen. Sobald Ihr Rücktransport gebucht ist, werden wir sehen, ob die Hunde und das gesamte Gepäck noch Platz findet im Frachtraum. Das Team der Sonderreservierung ist informiert und steht mit uns in Kontakt.

Ich habe seit meiner ersten Krebsdiagnose vor 26 Jahren schon viele Schlachten geschlagen.
Einige verloren, viele gewonnen. Jetzt habe ich wieder eine Schlacht verloren. Es wird noch mehr Schlachten geben, wo ich verlieren werde. Aber den Krieg, hatte ich schon 1987 nach 12 Monaten gewonnen, denn jeder Tag den du länger lebst als die “Krebs-Statistik” sagt, ist ein gewonnener Tag. “Never give up”. Randolph Westphal

45 km from Prince George, I collapsed on the Highway 97, where I was on the road ditch. The Hwy. 97 is busy. only after two hours helped me three young women.They called 911 Even longer in the ditch, I would not have survived, said Dr. Khalid Muhammad Raza for infectious diseases. The bacteria were already in the blood. What an irony. I wanted to speak at the University Clinic Prince George to cancer patients. However, not limited to this manner.

NEWSPAPER ARTICLE CITIZEN

- Cyclist Randolph Westphal has gone through 28 cancer surgeries. – David Mah, photogapher

David Mah, photogapher

Cyclist Randolph Westphal has gone through 28 cancer surgeries.

August 6, 2013

Sheri LAMB
Citizen staff
slamb@pgcitizen.ca

Mike Allan met a “living legend” last week in Prince George.

The 55-year-old received a call Thursday from a friend, informing him that legendary melanoma (skin cancer) survivor was hospitalized at Prince George's University Hospital of Northern B.C. and would he like to come chat with the German tourist.

“There are very few of us around,” said Allan. “Melanoma is a very deadly disease and people do not typically live very long once they get it, between him and I we've managed to survive.”

The Canadian Cancer Society estimates 6,000 Canadians will be diagnosed with melanoma in 2013 and 1,050 will die from the cancer.

Randolph Westphal started his sixth world bike tour in Vancouver on May 3 and has visited communities in Alberta and B.C. stopping in to see cancer patients to share his story to try to bring them hope.

After spending the night in Hixon, Westphal hit Highway 97 at 5 a.m. Thursday morning, but after about 25 kilometres the dizziness he had experienced the previous day returned. He slipped off his motorized-pedal bicycle and was laying down in the ditch when a semi-truck whizzed past him, collapsing his bike on top of him.

“I had no power to lift the bike, all I could do is just wave my hands,” said Westphal.

It took about two hours before three “nice girls” stopped to check on him, Westphal said they called 9-1-1 and sat with him until the ambulance arrived to bring him to the hospital in Prince George where he met Allan and swapped stories about their melanoma treatments.

Westphal was 29 working as a computer scientist in Germany in 1987 when he was first diagnosed with Stage 4 melanoma, the most deadly form of skin cancer. Stage 4 means the cancer cells have broken through the lymph nodes and have started attacking internal organs.

Given six months to live, Westphal has defied the statistical odds of melanoma, undergoing 28 cancer surgeries, four life-threatening. Westphal was dubbed a “living legend” for his ability to fight and win his cancer battle for 26 years.

In addition, during a bike trip through Argentina in 1996 Westphal was the victim of a hit-and-run collision, which left him hospitalized for five years and killed one of the dogs that accompany him on his trips.

At first doctors wanted to amputate his right leg, but, Westphal said a call to his German doctors halted the plan and instead he underwent numerous surgeries which shaved four inches off the limb. The dizziness he experienced last week in Hixon was due to an infection in the injured leg and had swelled up. He'll be in Prince George for about a week receiving IV treatments to battle the infection. The long stopover is a problem for a world traveller with two dogs who tries to live on a budget of $15 per day. He was worried where he and his two dogs would stay while in Prince George and how he'd retrieve his furry friends from the pound on a long weekend once he was released for outpatient treatment from the hospital.

Despite all the traumas that have befallen him, Westphal maintains an upbeat attitude. The self-described winter lover visited Prince George in 2005 during the winter season, along with his constant companions Nanook and her son Chinook, his Alaskan malamutes.

“I was never a biker before embarking on the world trips,” said Westphal. “I don't like to go alone so I bring my dogs.”

He had planned to visit the hospital when he arrived in Prince George as a part of his mission to raise awareness for melanoma and converse with the cancer patients – he just didn't plan to arrive by ambulance. Westphal was frustrated he was so close to the cancer patients, yet couldn't reach out to them Friday.

Westphal is in the Guiness Book of World Records for the longest bike trip (73,000 km) with dogs. In six world tours, Westphal has biked more than 250,000 km, including 40,000 on his latest trip.

“I accept my cancer as part of my body and when you accept it you can change it,” said Westphal.

Allan said the German is an inspiration to him.

“He's definitely one that gives great motivation to go forward,” said Allan. “There are few people that I know of that have made it any length of time. Most people that go through melanoma treatment, there's so many chemicals involved, aren't the same when they come out the other side. Randolph here is very strong and very foregoing. He keeps looking forward and that give me a lot of drive.”

After years of his doctors telling him his moles weren't a problem and to just ignore them, Allan said he was diagnosed with melanoma in 2007. He underwent surgery and treatments until 2009 when doctors in B.C. told him there was nothing more they could do for him.

“I didn't believe that should be the end; I still felt really good and so I started looking into what my options were and I found out about clinical trials, where you give your body to science and they try new things, new treatments on you, watch you and monitor you very, very closely because this is the future,” said Allan.

The clinical trials Allan participates in have him travelling to Edmonton every three weeks for tests at the Cross Cancer Institute at the University of Alberta Hospital. The drug (Yervoy) in the first trial he was a part of was approved and is now marketed, while the drug in the second trial recently received approval from the federal government, but still needs to pass through provincial regulatory bodies before it can be officially approved for use.

“It [melanoma] ruins your life,” said Allan. “Essentially my life isn't my own anymore, I've given my body to science. Randolph gets the word out to get the research going and they test the drugs on me.”

There were 400 participants in the clinical trial for the second drug at the start – Allan is the only one left.

“I feel pretty privileged,” said Allan.

For both Allan and Westphal the most important lesson is to keep a positive attitude and look forward to tomorrow. Westphal plans to head west on Highway 16 to Prince Rupert once his infection is cleared up and then decide whether his story should have him heading north or south.

To learn more about Randolph Westphal or to make a donation to support his melanoma awareness world tour see his website at www.randolph-westphal.de.

Wells Gray Park.13.7.2013

Der höchste Berg in den kandischen Rocky Mountains. Mt.Robson 3954m. 03.07.2013

Athabasca Falls, Icefields Parkway.

Athabasca Falls, Icefields Parkway. 02.07.2013

30.06.2013. Icefields Parkway.

Sunwapta Falls, Icefields Parkway.

Sunwapta Falls, Icefields Parkway. 02.07.2013

Tangel Falls. 30.06.2013

Was nun?

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Lake Louise 13.Juni 2013

Vom 1.Juni-10.Juni 2013

Yakh, Hwy.3-95.Moyie Lake, ::::::::: Columbia River, Best Western Radium, Iron Gate, Columbia River Valley.

Vom 11.Juni-16.Juni

Entrance from the west side of the Kootenay N.P. "The Iron Gate".Eingang von der Westseite zum Kootenay N.P. Das Eiserne Tor

The trains run so slowly that drivers have time to wave to us. Die Züge fahren so langsam, dass die Fahrer Zeit haben uns zu winken.

Pict.1+2+3 Yoho National Park. Lake Louise.Prov.Camp.Lake Louise.We were invited to the Fairmont Hotel Banff.

A young bear on the T.C.H. 14.Juni 2013

Vom 4.Mai-31Mai 2013

"503 TAGE CROSSROADS"

SECHSTE WELTTOUR IN KILOMETERN IM

" KAMPF GEGEN DEN KREBS"

Radium Hot Springs

Streckenverlauf: Nelson Hwy.3A-Fähre von Belfour nach Kootenay Bay-Ostufer Kootenay Lake-Creston Hwy.3-Yahk-Cranbrook Hwy.95-Columbia Valley-Radium Hot Springs.

MAI 2013 1230km

Landkarte:Route vom 7.5-9.6.2013+Vancouver bis Princeton.

Streckenverlauf Mai: Vancouver-Fraser Hwy.- Trans Kanada Highway-Abbotsfort-Hope-Hwy.3-Allison Pass-Oganagan/Similkameen Valley-Osoyoos-Hwy.97-Okanagan Valley-Kelowna-Vernon-Salmon Arm-Revelstoke-Hwy.23-Halcyon Hot Springs-Nelson. 1230 Kilometer.

AKTUELL
MAI 2013
Ankunft in Raimond/Vancouver/Kanada am 4.5.2013, 17.30 Ortszeit.
Den Einfuhrstempel vom Zoll, um die Fahrradbatterien beim Swiss Warehouse abholen zu können, bekam ich erst am Montag.
Start der 6ten Welttour “ im Kampf gegen den Krebs”, am Dienstag den 6 Mai von Raimond nach Vancouver City.
Der Versuch der B.C. Cancer Agency (Britisch Columbia Krebs Gesellschaft) und der Canadian Cancer Socety (Kanada Krebshilfe) zu helfen, wurde abgelehnt, da wir nicht in das Konzept der einzelnen Organisationen passen würden. Ich würde ja auch keine Spenden sammeln, “sondern nur ein Beispiel sein”.
Wir (wir immer Nanook+Chinook)fuhren weiter zu den Tageszeitungen SUN und Province. Dort kam ich über die Rezeption nicht hinaus. Man rief zwar die Reporter an, aber man sprach so, als ich ein ganz normaler Radweltreisender wäre. Das konnte nichts werden. In der Zwischenzeit gibt es hunderte von Weltreisenden die mit dem Rad um den Globus fahren. Was mich aber etwas ärgerte war die Tatsache, das ich die Reporter per E-Mail anschrieb und diese nicht reagierten.
Raus aus der schönen Stadt, die wir Wahrscheinlich nicht zum letzten Mal auf dieser Exkursion gesehen haben.
Route: Burnaby, Surrey (Fraser Highway), Abbotsford. Erster Kontakt mit der Presse. Trans Canada Highway über Chilliwack nach Hope. In der Kleinstadt Hope wurde der erste Rambo Kinofilm gedreht.
Kleiner Probleme am Rad, die ich erst nach reiflichem Überlegen beheben konnte. drei Tage Regen. An einem dieser Tage es war Montag der 13 Mai fuhren wir den längsten Anstieg zwischen 4+9% den ich in den letzten 25 Jahren gefahren bin. 60 Kilometer aufwärts, von Hope 157´ Hw3 y. zum Allison Pass 4402´feet, in zum Teil strömenden Regen. Am Tag darauf zum Mud Lake Summit von 3000´ auf 4215´. Durch die Cascade Mountains nach Princton. Durch erhebliche Probleme mit dem Knie, schlugen wir in Osoyoos eine andere Richtung ein Hwy.97 nach Kelowna.

1+2.Der erste Bär am 60km Anstieg zum Allison Pass. 4.Hedley. 5.Anja Sunshine Ride.3,6,7 Similkameen River/Valley.

In der Stadt Kelowna am Lake Okanagan hatten wir die erste größere Medienpressens. Ich wollte zu Krebskranken am dortigen Krankenhaus sprechen, doch ich wurde von B.C. Cancer Agency darauf hingewiesen, dass man nicht tun könne, da die Patienten nicht stationär im Hospital sind, sondern nur zur Therapie ins Hospital kämen.“Gibt es keine Krebspatienten in kanadischen Krankenhäusern?”

Es regnete drei Tage. Sehr gefährliche Route nach Vernon. Es war kein ausreichender Seitenstreifen vorhanden. Speziell am Kalmalka Lake. Die Kontaktaufnahme zur B.C. Prestige Hotelkette war erfolgreich.

Wir fuhren durch das Shuswap Highland nach Salmon Arm und weiter zur Stadt Revelstocke.

Wir fuhren an der Westseite des Upper Arrow Lake auf Hwy.23. Der See liegt zwischen den Gebirgszügen: Monashee Mountans und den Selkirk Mountains. Mit der Fähre überquerten wir den See und fuhren auf der Ostseite weiter in südliche Richtung.

In den Halcyon Hot Springs würde ich eingeladen um in den sehr warmen Mineralquellen zu relaxen. Auch hatte ich Probleme an meinen Hydraulischen Bremsen, die von einem Qualifizierten Bikeshope in Nakusp behoben worden sind.

Von Nakusp Highway -(Hwy).6. Aufstieg zum Summit Lake. Wir erreichten das Nordende des Lake Slocan, New Denver. Slocan River Valley. Hwy.3A am Kootenay River zur Stadt Nelson das am West Arm des Kootenay Lake liegt.

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Die Zwangspause

Falsche Nachbehandlung
Ich hatte nach unserer Südeuropaexkursion sehr viele Probleme mit den Knien. Nach einem MRT wurde ich von meinem Orthopäden auf die Tatsache hingewiesen, dass ich um eine OP nicht herumkommen würde. Zu groß sei die Gefahr, dass mir auf den zukünftigen Exkursionen etwas mit dem Knie passieren könnte.
Er empfahl mir einen Spezialisten. Dieser würde sehr viele Arthroskopien in der Woche bzw. an Tag machen. Da ich bis jetzt immer meinen Ärzten vertrauen konnte, suchte ich diesen Facharzt am selben Tag auf um schnellstens einen Untersuchungstermin bzw. Operationstermin zu bekommen.
Ich machte den Fehler, mich nicht im BGU (Unfallkrankenhaus) die meine Krankengeschichte genau kannten, nachzufragen.
Verlauf der Knieoperation, Arthroskopie Bei der Arzt/Operation Besprechung wies ich den operierenden Arzt darauf hin, in welcher Weise der Körper beansprucht wird und würde. (Globebiker, Radeln mit Gepäck bis 270 kg. MRSA-Patient).Weiter erwähnte ich, dass die Wohnung im dritten Stock eines denkmalgeschützten Hauses sei. In diesem Haus, ist keine Heizung vorhanden. Nur Ölofen und Holzöfen. Somit müsste ich Öl und Holz in den dritten Stock tragen. Und ich würde nicht von dem Abweichen, was die Ärzte nach der Operation, bei der Nachbehandlung mir empfehlen würden.
Bei diesem Termin wurde mir nicht gesagt, wie ich mich vor oder nach der Operation verhalten sollte.
Ich sollte für die Genesung 6-8 Wochen einkalkulieren. Und 6 Wochen kein Rad fahren. Das war das einzige was ich aus diesem Gespräch mitnahm. Der Doktor machte auf mich einen vertrauensvollen Eindruck.
Nichts desto Trotz schrieb ich zu Hause eine Patientenverfügung die mir Wulf, ein guter Kollege gab. Ich sagte den zweiten geplanten Flug nach Alaska ab und buchte für Ende November nach Vancouver. Auch klärte ich vor der OP am 20.8.12 ab, wer mit dem Team, zumindest 2 Mal pro Tag spazieren gehen konnte. Volker Knäfel erklärte sich bereit dies zu übernehmen. Eine Aufgabe die ich nicht jedem zuteil werden lies. Ich brachte ihm mein vollstes Vertrauen entgegen. Es waren immerhin sechs Wochen, die ich für die Genesung eingeplant hatte. Volker war auch der einzige, der sich die Zeit so einteilen konnte so wie es das Team brauchte, da er selbständig ist.
Bei dem Gespräch am 15.08. 14.30 Uhr. mit dem Anästhesisten hatte ich die Wahl zwischen Spinale und Vollnarkose, ich entschied mich wieder für die Vollnarkose. Ich war nach den vielen Op´s in der Annahme bei einer Vollnarkose würde man schon einen Tag vor der OP in das Krankenhaus kommen um sicher zu stellen, dass man sich auch voll auf die OP konzentrieren kann. Das war hier nicht der Fall. Auch ist mit keinem Wort gesagt worden, wie ich mich verhalten soll.
20.08.2012 Tag der Operation. Die Anästhesistin legte mir eine Braunüle. Dies war zugewiesener maßen bei mir nicht einfach. Nach dem Unfall in Argentinien wurden mir regelrecht die Venen zerstochen. Die Venen gaben sobald sie gestochen wurden, kein Blut mehr. Doch die Dame fand sofort die richtige Vene, perfekt.
Als ich einige Stunden später aufwachte, fühlte ich außer einem Brummeln im Magen nichts. Kein Schmerz oder Unwohlsein. Das Bein war noch da, wo es hingehörte, haha. Doch das Lachen sollte mir noch vergehen. Im BGU, (Berufsgenossenschaftliches Krankenhaus in Frankfurt) schaute man nach dem man aufgewacht war und den Klingelknopf drückte. Hier wartete ich, sage und schreibe 74min. bis eine Krankenschwestern kam und fragte was ich wollte, da sie gerade bei der Essenausgabe waren. Ok, Fehler von mir, dann werde ich ja gleich etwas zu essen bekommen. Ich bekam kein Essen. Erst die Nachtschwester versorgte mich mit Kartoffel und Spinat. 21.08. Die Operation war, so schien es, gut verlaufen. Leider war die Krankenhausstation wie schon erwähnt (man kann es nicht genug sagen) total unterbesetzt. Da ich diesen MRSA-Keim in mir trage, hatte ich ein Einzelzimmer, so ein Keim hat auch seine Vorteile. Im Zimmer war es heiß. Schweiß drang aus allen Poren. Keine Klimaanlage. Ich fragte nach einem Ventilator, gab es nicht. Gutes Gefühl, kaum Schmerzen. Ich war aber auch noch vollgepumpt mit Narkotika. Die nette Physiotherapeutin die auch sehr in Eile war, wies mich darauf hin, wie ich mit den Gehstützen laufen, und Treppensteigen sollte. Ich wies sie darauf hin, dass das Gehen mit den Gehstützen mir schon ins Blut übergegangen wäre. Was hätte man gemacht, wenn ich keine Gehhilfen mitgebracht hätte? Mir ist nicht gesagt worden, ich solle welche mitbringen.
22.08. Stationsarzt so nehme ich an, sah vermutlich die Krücken ging somit erst gar nicht darauf ein. Er sagte mit keinem Wort wie ich diese Gehstützen benutzen soll und so sollte ich mich verhalten um eine optimale Genesung zu erreichen.
Die Therapie: voll belastbar, laufen bis ich einen leichten Schmerz verspüre, dann ruhen. 6 Wochen kein Rad fahren, nur laufen. Nicht zu verstehen, aber wenn dieser Arzt meint. Ich wurde als geheilt entlassen. Keine Nachsorgetermine, kein Wort davon, dass ich mich bei meinem Orthopäden melden soll. Kein Wort über den MRSA Keim. Auch teilte ich diesem Arzt noch einmal mit, was ich schon bei der Operationsbesprechung sagte. Kein Wort davon, ob ich nun Holz, Öl und Lebensmittel (Getränkekästen) in meine Wohnung tragen darf oder nicht. Darf ich Auto fahren? Fragte ich den Doktor noch, kein Problem sagte er. Mit diesen Prognosen kann man planen. Volker holte mich in Büdingen ab. Wir fuhren zu seinen Eltern, dort hat er sein Büro und holten dort mein Team ab. Chinook und Nanook waren wie aus dem Häuschen als wir sie vom Hundehotel Knäfel abholten.
Dann nach Hause in den 3.Stock. Ohne Krücken wären die knarrenden Stufen nicht zu bewältigen. Mit Gehstützen laufe ich mit Volker der das Team führte hinauf zum Windecker Wahrzeichen dem Wartbaum. Keine Schmerzen.
23.08. Zweiter Tag. Anstieg der Schmerzen. Schmerztabletten: Novalgin, Ibuprofen 3x am Tag mono embolex Einwegspritzen. Warum ich drei Mal spritzen sollte war mir ein Rätsel. So stand es aber auf dem Arztbrief. Das kann aber nicht sein. Dieses blutverdünnende Mittel, habe ich ja bei viel größeren Operationen nur einmal bekommen.
Man rief mich vom SWR-Fernsehen an. Ob wir bei ?Menschen der Woche?
mit Frank Elstner am 5.9.2012 ein Fernsehinterview geben könnten. Hotel, Fahrkosten und EUR.500.- als Honorar. Volker ging bei jeder Wetterlage bis zu drei Mal am Tag mit meinem Team. Brachte mir Lebensmittel und Öl für den Ofen nach oben. Die Schmerzen wurden nicht besser im Gegenteil immer heftiger.
Was hat man sich eigentlich dabei gedacht, wenn man mir sagte: gehen sie bis sie leichte Schmerzen verspüren und dann aufhören. Auch bei jedem Druck auf das Kupplungspedal, hatte ich Schmerzen.
Am 4.9. fuhren wir nach Baden Baden und waren dort im Hotel Dorint untergebracht.
Vor dem Auftritt im Studio, wurde ich nervös. Mir wurde gesagt, dass Herr Elstner sich mit mir noch einmal kurz unterhalten wollte. Von meinem Wartezimmer konnte ich Herrn Elstner sehen, wie er in der Garderobe von Graf Joster (alteTV-Serie) verschwand aber bei mir nicht mehr auftauchte. Mir wurde regelrecht mulmig im Bauch, da ich es schon erlebt hatte, dass Moderatoren von ihrem Zettelchen etwas ablasen doch sich nicht vorbereiteten auf das Interview. So etwas hatte ich beim HR (Hessischer Rundfunk) nach meiner ersten Reise erlebt. Die Nuss, ich kann es nicht anders nennen, moderierte zum ersten Mal eine Sportsendung und es endete damit, was meine Freundin dazu sagte. Da war ich damals geplättet, die wusste nicht einmal, das wir auf dem Rad unterwegs waren.18.00 Uhr wir fuhren mit dem Bike, nach dem uns Frank Elstner angekündigt hatte, zum vorher angewiesenen Platz um dort das Bike abzustellen und auf das Podest zu steigen, wo Herr Elstner mich empfing und die Hand schüttelte. Das letzte Mal als mein Adrenalinspiegel so hoch war, war als die Wölfe um unser Zelt liefen.
Doch hatte sich Frank Elstner gut informiert. Er ist halt ein Profi! Doch bis ich mich beruhigt hatte, war die Zeit abgelaufen. Ich war der Annahme das Interview wäre in die Hose gegangen aber wie ich am späten Abend erfuhr, war es gar nicht sooo schlecht. Am nächsten Tag fuhren wir wieder nach Hause und kamen in einen 20km langen Stau. Nun versagte das Knie endgültig.
18.10.2012 Ich kann nicht mehr. Ich hielt die Schmerzen kaum noch aus. Ab nach Büdingen, mit dem Auto natürlich. 2Stunden Wartezeit. Ich schilderte dem Arzt meine Beschwerden und die Maßnahmen, die für die Nachbehandlung empfohlen wurden. Als er mir Blut abnehmen wollte um festzustellen, dass vielleicht Entzündungsherde sich im Knie befanden, wies ich ihn darauf hin, das am rechten Arm es schwierig sei, da die Venen kein Blut mehr geben wenn sie angestochen würden. Nach zwei Versuchen nahm er dann doch den linken Arm. Nach einer Stunde kam der Bluttest zurück. Keine Entzündung. Er verschrieb mir noch Physiotherapie und das war`s.
Am nächsten Tag fuhr ich wieder hin. Dieses Standartuntersuchungen nicht machen. Der MRSA wäre auch eine Infektion und das Knie wäre nicht erwähnt. Da müssen wir noch einmal hineinschauen, sagte dieses Mal eine Ärztin. Sie verglich die Röntgenbilder, vor und nach der Operation. Ich glaube ich hab´s sagte sie und rief den leitenden Arzt an. Noch während des Gesprächs stellte sie fest, dass sie das linke Knie und die Aufnahme vom rechten Knie mit einander verglich und brach dann das Gespräch ab. Haben wir noch ein Einzelzimmer frei, fragte die Ärztin die Krankenschwester.
Was wird den am Wochenende mit mir hier in Büdingen gemacht fragte ich? Klare Antwort, nichts! Nur zur Beobachtung. Dann kann ich auch nach Hause fahren. Wenn sie wollen. Ich werde ihnen noch Tramal verschreiben.
Am Montag, bevor ich wieder zur Ambulanz ging, schaute ich erst einmal bei meinem Orthopäden vorbei. Dieser entfernte mir erst einmal 30ml. Wasser aus dem Knie. Das abgezogene Wasser würde er nun einschicken, um zu sehen, ob sich Keime darin befinden. Wie dieses Wasser aber aussah, sagte er mir hätte er keine Befürchtungen dass sich darin Keime befinden würden. Er würde aber aus Sicherheitsgrünen diese Probe einschicken. Dann werden wir noch einmal einen MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie)machen. Erst, wenn dies alles ausgewertet ist, dann können wir noch einmal über eine Operation reden. Nur noch einmal in das Knie reinschauen? alles nur um dem Krankenhaus wieder Geld in die Kasse zu füllen. Mann, wo haben die Ärzte ihren hypografischen Eid abgelegt, auf der Bibel oder auf dem Scheckbuch.
Keine Physiotherapie, kein Laufen. Radfahren ohne Belastung. Tage später kann ich mit den Schmerzmitteln herunterfahren und auf die ursprüngliche Dosierung aufnehmen. Nach einer Woche nehme ich nur noch Novalgin Tropfen.
1.11.2012 Jetzt nach Polen zu fahren wäre nicht zu verantworten.
6.11.2012 , 5.45 Uhr MRT in Friedberg.
7.11.2012 , 8.15 Uhr Dr. Börner erteilt mir eine Hiobsbotschaft: Knochenmarködem. Das wäre ungefähr so, als ob ich aus dem dritten Stock eines Hauses gesprungen wäre. Die Knorpelschäden sind nicht entfernt worden. Nachdem wir schon drei Abfahrten verschoben hatten, werden wir die vierte am Mi.02.01.2013 auch in den Wind schießen können.
Das Knochenmarködem, Wasser im Knochen. Nur die Zeit kann so etwas heilen.

Einige Fakten

BIS DATA ÜBER 204.000km
2012 Deutschland, Schweiz,Italien,Frankreich, Schweiz, Deutschland.12.000km
2011 Deutschland, Frankreich.
2010 Mit einem E-Bike Deutschland, Ungarn, Österreich, Frankreich, Niederlande, Belgien. Deutschland, Ungarn.
2009.04 in Ytterhogdal- Mittelschweden hatte ich die Erde 4X umrundet.
2008/09 Skandinavien 13.204km
2005/07 Der Nord-Westen Nordamerikas 21.418km
2003/04 Rekord für die längste Radtour in Minusgraden 153 Tage in Reihenfolge.
2002/05 Kanada 30.083km
2001/02 Europa 3.505km
2002/03 Europa 5.386km
1998 Guinnessbuch der Rekorde
1998 Europa + Neuseeland 8.758km
1993/96 Europa + Argentinien 26.740km
1987/93 Nordamerika 47.106km

Diese humanitären Reisen wurden nur durch 28 positive und negative Hautkrebsoperationen (Melanome) und einen schweren Unfall in Argentinien unterbrochen. Gesamtzeit der Krankenhausaufenthalte 5 Jahre.

"DER WEG IST UNSER ZIEL"

Verzeihe mir mein Freund

Seit 12 Tagen hat Yukon ganz aufgehört zu essen.
Sein Herz ist noch so stark, doch seine Gliedmaßen arbeiten nicht mehr.
Am Morgen des 08.11.10 faste ich den Entschluss meinen Kamerad, Freund und Lebensgefährten einschläfern zu lassen.
Wir fuhren mit dem Rad noch einmal nach Macli/Ungarn. Unterwegs fing es dann auch noch an zu regnen.
Als wir nach Nikla zurück kamen hatten meine Freunde schon alles arrangiert.
Der Doktor wird heute Abend um 19.00 hier sein und das fahrbare Krematorium aus Budapest wird morgen Früh um 7.00 Uhr hier sein.
Weinend gehe ich zum Appartement und lege mich auf den Boden zu Yukon.
Die Zeit bleibt förmlich stehen. Ich weine so heftig, dass ich am späten Nachmittag keine Tränen mehr habe.
Meine Freunde kommen und verabschieden sich von meinem alten Wegbegleiter.
Ich lege Ihn auf die Couch streichele ihm den Kopf und die Vorderpfoten, dass hat er immer schon gerne gehabt.
Nanook und Chinook habe ich im Bad eingesperrt. Sie machen keinen laut.
Er will noch mal auf. Ich trage ihn in den Garten und stelle ihn auf seine wackligen Beine. Er muss noch mal groß. Mein Gott wo kommt den das noch her. Er rennt mir förmlich weg und macht sich voll.
Im Zimmer zurück mache ich ihn sauber. Er wird ganz ruhig und schläft. Geniest ein letztes Mal meine Streicheleinheiten. Ich weine bitterlich, mein Herz tut weh. 19.00 Uhr der Arzt ist noch nicht da, hat aber angerufen das es später wird.
Wenn das Licht auf der Veranda angeht, glaube ich, dass es nun soweit wäre und automatisch bekomme ich Angst. Mein Bübchen liegt ganz endspannt da und versucht jedes Mal wenn ich aufhöre ihn zu streicheln, mir die Pfote zu geben um zu verstehen zu geben das ich nicht aufhören soll.
Dr……. kommt. Ich gehe vor der Couch auf die Knie und lege meinen Kopf auf seinen. Der Doc fragt mich ob er ihm nun das Narkotikum spritzen kann. Ich nicke ihm zu. Mein bester Freund verabschiedet sich mit einem letzten Blick und schläft ein.
Nach zehn Minuten ist Yukon eingeschlafen. Jetzt ist es soweit. Ich gehe auf die Veranda und meine Knie können mich kaum noch halten.
Es ist vorbei. Yukon ist um 21.30 Uhr eingeschläfert worden. Er hat nicht mehr gekämpft.
Ich packe ihn zärtlich in ein Bettlacken und bringe ihn in das Bad eines anderen Appartements. Unter vielen Tränen schreibe ich diese Zeilen um 04.00 am Morgen des 09.11. Ich traue mich nicht zu ihm zu gehen ich ertrage das nicht. Ich hatte mir vorgenommen ihn zum verbrennen zu tragen, doch das schaffe ich nicht.
Ich warte darauf, dass es hell wird, dass die Nacht geht, um mit Nanook und Chinook ein paar Meter zu radeln um mich auf andere Gedanken zu bringen.

Yukon mein Wegbegleiter, mein Freund, mein Lebensretter starb am 8.11.2010. Mein Herz blutet meine Seele weint. Der Schmerz ist unsagbar groß.

Ich habe noch keinem Menschen so lange Nachgetrauert, wie meinen Hunden, die mich durch das Leben begleiteten.